Aktienhandel ohne Kaufprovision, ohne Depotgebühr- jetzt bei eToro kostenlos anmelden und investieren! eToro - die führende Social Trading Plattform-w-
01.10.2020 17:10

Microsoft drängt mit Einsteiger-Laptop in den Schulmarkt - Microsoft-Aktie höher

Surface-Computer: Microsoft drängt mit Einsteiger-Laptop in den Schulmarkt - Microsoft-Aktie höher | Nachricht | finanzen.net
Surface-Computer
Folgen

Bis zu 1% p.a. Festzins jetzt risikofrei sichern. 15 € Amazon-Gutschein bis 30.11. zusätzlich! -W-

Microsoft verschärft seinen Wettbewerb mit Apple, aber auch mit Partnern wie HP Inc oder Dell und will auch auf den Schulmarkt vordringen.
Werbung
Mit einer günstigeren Rechnervariante will Microsoft auch bei der Ausstattung von Schulen punkten. Der Software-Konzern, der immer häufiger auch Hardware produziert, kündigte am Donnerstag eine neue Generation seiner Surface-Computer an. Damit verschärft er den Wettbewerb mit Apple, aber auch mit Partnern wie HP oder Dell Technologies. Bislang stellte Microsoft vor allem teure Surface-Varianten für Geschäftsleute her, die schnell 2000 Euro und mehr kosten können.

Das neue Surface Laptop Go ab 613 Euro inklusive Steuern ist das bislang preisgünstigste Surface Laptop. Es enthält einen zeitgemäßen Intel-Core-5-Zentralprozessor der 10. Generation, eine geräumige Tastatur und einen 12,4 Zoll Berührungsbildschirm. Die 720-Pixel-Frontkamera soll hoch auflösende Bilder in der Videokonferenz ermöglichen. Als Akkulaufzeit werden bis zu 13 Stunden versprochen.

Gespart wurde in der Einsteigerversion vor allem am Speicher. Die 64 GB finden sich nicht auf einer Festplatte, sondern in einem eMMC-Speicher. Der größte Unterschied: Die Speicherchips sind auf dem Motherboard verlötet. Sind sie kaputt, kann die Festplatte nicht einfach ausgetauscht werden. Erst die großen Volumen mit 128 oder 256 GB Speicherplatz sind SSD-Platten.

Mit dem Surface Laptop Go spielt Microsoft allerdings nicht in der Budget-Klasse mit, in der heute der größte Bedarf besteht. Die großen Hersteller wie Dell oder HP etwa sind alleine in den USA mit Zehntausenden Laptops und vor allem Google Chromebooks für Schulen in der Preisklasse um 300 Dollar in Lieferverzug.

Microsoft will im mittleren Marktsegment Apples populäres Macbook Air angreifen, das ab 1168 Euro zu haben ist. "Der PC war noch nie so essenziell wie heute", sagt Panos Panay, Leiter der Hardwareentwicklung. Der Trend zu Home-Office und Pandemie haben die gesamten Spielregeln verändert, sagt Microsoft-Chef Satya Nadella.

Im Sommerquartal 2020 lag der Umsatz mit Surface-Geräten bei 1,72 Milliarden Dollar, 28 Prozent über Vorjahr. Die Sparte war erst 2012 gegründet wurden. Allerdings ist das noch immer meilenweit entfernt von Apples Quartalsumsätzen mit Mac-Computern und iPads von zusammen fast 13,6 Milliarden Dollar.

Panay hat schon viel schwierigere Zeiten erlebt. Nach Abschreibungen in Milliardenhöhe aufgrund unverkaufter Geräte der ersten Generation stand das Projekt 2013 praktisch vor dem Aus. Analysten und Investoren forderten eine sofortige Schließung des riesigen Verlustbringers. Doch Steve Balmer und danach Satya Nadella hielten an Panay und seiner jungen Truppe fest.

2016 wurde erstmals der Umsatz von einer Milliarde Dollar im Quartal mit Surface übersprungen. Das Surface Duo, ein Doppel-Bildschirm Handheld mit Android-Betriebssystem und Mobilfunk-Option, deutet sogar darauf hin, dass Microsoft wieder erste Schritte in den Smartphonemarkt wagt, der nach einer schmachvollen und milliardenschweren Pleite nach der Übernahme von Nokia aufgegeben worden war.

Noch nimmt man in Redmond das Wort "Smartphone" nur ungern in den Mund. Die Wunden sind noch zu frisch. Aber Marktbeobachter sind fest davon überzeugt, dass das "Surface-Phone" nur noch eine Frage der Zeit ist. Sämtliche wichtigen Microsoft Apps sind mittlerweile auf Android-Geräten lauffähig. Satya Nadella muss nur noch grünes Licht geben.

Die an der NASDAQ notierte Microsoft-Aktie legt zeitweise um 0,74 Prozent auf 211,88 US-Dollar zu.

/fm/DP/jha

REDMOND (dpa-AFX)

Bildquellen: turtix / Shutterstock.com

Nachrichten zu Microsoft Corp.

  • Relevant
    2
  • Alle
    5
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Microsoft Corp.

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
20.11.2020Microsoft OutperformCredit Suisse Group
03.11.2020Microsoft OutperformCredit Suisse Group
28.10.2020Microsoft OutperformBernstein Research
28.10.2020Microsoft overweightBarclays Capital
28.10.2020Microsoft buyJefferies & Company Inc.
20.11.2020Microsoft OutperformCredit Suisse Group
03.11.2020Microsoft OutperformCredit Suisse Group
28.10.2020Microsoft OutperformBernstein Research
28.10.2020Microsoft overweightBarclays Capital
28.10.2020Microsoft buyJefferies & Company Inc.
20.07.2018Microsoft NeutralMacquarie Research
13.06.2018Microsoft NeutralMacquarie Research
30.04.2018Microsoft NeutralMacquarie Research
01.02.2018Microsoft NeutralMacquarie Research
01.02.2018Microsoft NeutralJP Morgan Chase & Co.
03.07.2020Microsoft verkaufenCredit Suisse Group
19.11.2018Microsoft UnderperformJefferies & Company Inc.
26.09.2018Microsoft UnderperformJefferies & Company Inc.
14.06.2018Microsoft UnderperformJefferies & Company Inc.
13.06.2018Microsoft UnderperformJefferies & Company Inc.

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Microsoft Corp. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Heute im Fokus

DAX etwas leichter -- Wall Street vorbörslich uneins -- BioNTech-Manager erwartet hohe Kapazitäten für Corona-Impfstoff -- Aroundtown mit Gewinnrückgang -- Wirecard, VW im Fokus

IBM will in Europa anscheinend 10.000 Stellen streichen. Champions-League-Gala von Haaland und Sancho - Hummels-Vertrag verlängert? Credit Suisse hebt Deutsche Telekom auf 'Outperform'. JPMorgan-Aktie: Streit gegen Zahlung von 250 Millionen US-Dollar beigelegt. Alstom und Knorr-Bremse liefern 64 Straßenbahnen nach Köln. Chinesische Firma beantragt Zulassung für Corona-Impfstoff. Nestlé verkauft Yinlu an chinesische Food Wise.

Umfrage

Gesundheitsminister Jens Spahn rechnet mit ersten Corona-Impfungen noch im Dezember. Teilen Sie diesen Optimismus?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln