E.ON-Aktie schwach: Goldman Sachs erinnert an Regulierungs-Risiko

Die E.ON-Aktie ist am Donnerstag unter Druck geraten.
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Die Aktien von E.ON haben am Donnerstag via XETRA zeitweise mit einem Minus von 2,58 Prozent auf 15,13 Euro am Ende des DAX gelegen. Nach einem Rutsch zur Monatsmitte versuchten sich die Papiere des Versorgers zuletzt an einer Stabilisierung, die nun durch einen Kommentar des Goldman-Sachs-Experten Alberto Gandolfi erschwert wird.
Gandolfi erinnerte die Anleger daran, dass jederzeit mit dem Plan der Bundesnetzagentur für die künftigen regulatorischen Rahmenbedingungen zu rechnen sei. Seit der Telefonkonferenz im Anschluss an den Quartalsbericht seien die Erwartungen diesbezüglich deutlich gesunken, so der Experte.
Die Aktien preisten zwar bereits eine Enttäuschung ein, könnten allerdings kurzfristig noch unter 15 Euro rutschen. Auf ein negatives regulatorisches Umfeld dürfte E.ON nach Ansicht des Experten mit geringeren Investitionen reagieren. Gandolfi bleibt mit einem reduzierten Kursziel von 17,50 Euro allerdings bei seiner Kaufempfehlung.
Das Netzgeschäft von E.ON ist stark von der Verzinsung abhängig, die von der Bundesnetzagentur vorgegeben wird. Noch offen ist, wie diese im Strom-Geschäft für die Jahre ab 2029 aussehen wird.
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FRANKFURT (dpa-AFX)
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