01.06.2014 08:00

Oracle: Seitenhieb auf SAP

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Der US-Softwarekonzern Oracle will noch in der ersten Jahreshälfte mit einer neuen Echtzeit-Analyse-Datenbank an den Start gehen.
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von Thomas Schmidtutz, Euro am Sonntag

Das Interesse sei "enorm", sagte Oracle-Deutschlandchef Jürgen Kunz gegenüber der Wirtschaftszeitung Euro am Sonntag. Mit der Datenbank In-Memory Options könnten Unternehmen riesige Datenmengen direkt in mächtigen Arbeitsspeichern analysieren. Dies bringe "ungeahnte Geschwindigkeitsvorteile", sagte Kunz.

Manche Auswertungen, die früher ein ganzes Wochenende benötigten, könnten künftig "binnen einer Minute" erledigt werden. Dies gehe ganz ohne eine Umstellung der Datenbank-Struktur, erklärte der Oracle-Deutschlandchef mit einem Seitenhieb auf SAP. Deren Echtzeit-Analyse-Tool HANA benötige eine andere Datenstruktur. Bei Oracle sei dies nicht der Fall.

SAP-Aufsichtsratschef - und Vordenker Hasso Plattner hatte als einer der ersten in der Branche das Potenzial der Echtzeit-Analyse erkannt und die Entwicklung von HANA vorangetrieben. 2013 hat der Konzern bereits rund eine Milliarden Euro Umsatz mit dem Mitte 2011 gestarteten Angebot eingefahren. Damit ist HANA das am schnellsten wachsende Software-Produkt in der SAP-Geschichte. Dieser Erfolg hatte die etablierten Datenbank-Anbieter wie Oracle, IBM und Microsoft unter Druck gesetzt. Nun geht der Wettbewerb in die nächste Runde.

Die Oracle-Datenbank In-Memory-Option wird voraussichtlich im Juni in San Francisco vorgestellt. Bei vielen potenziellen Kunden liefen bereits Tests, sagte Kunz. Mit der Verfügbarkeit der In-Memory-Option für die Oracle Datenbank werde sich am Markt entscheiden, welche Technologie sich im Wettbewerb durchsetze. "Wir sind da sehr entspannt".

Zum aktuellen Geschäft sagte Kunz, bei vielen Unternehmen seien Personalmanagement-Lösungen derzeit ein wichtiges Thema. "Mit den geburtenschwächeren Jahrgängen wird der Kampf um die besten Talente für die Unternehmen immer wichtiger." Bei der Rekrutierung und Identifizierung von talentierten Nachwuchskräften griffen immer mehr Unternehmen daher auf spezielle Software-Lösungen aus der Cloud zurück. Hier gebe es einen regelrechten "Schub".

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