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19.07.2019 23:18
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Analyst: Bären können Bitcoin auf 6.000 Dollar drücken

Preisrutsch wahrscheinlich: Analyst: Bären können Bitcoin auf 6.000 Dollar drücken | Nachricht | finanzen.net
Preisrutsch wahrscheinlich
Seit seinem 52-Wochen-Hoch hat die größte Kryptowährung Bitcoin fast ein Drittel an Wert verloren - auch wenn zuletzt wieder Erholungstendenzen eingesetzt haben. Experten glauben, dass der Abwärtstrend noch deutlich weiter gehen kann.
• Milliardenverluste an den Kryptomärkten in den vergangenen Wochen
• Marke von 10.000 Dollar fällt zeitweise - Analyst glaubt an Bitcoin-Fall bis auf 6.000 Dollar
• Libra-Skepsis verstärkt den Druck zusätzlich

Die Kryptomärkte haben in den vergangenen Tagen Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung verloren. Insbesondere den Bitcoin hat der Preisrutsch hart getroffen. Nachdem noch Ende Juni die Bullen den Kryptomarkt getrieben und die weltgrößte Kryptowährung bis auf rund 13.800 US-Dollar gehievt hatten, haben nun die Pessimisten wieder das Ruder übernommen und den Cybercoin zeitweise unter 10.000 US-Dollar gedrückt. Während sich Anleger verunsichert zeigen, glauben Experten an eine Fortsetzung der Negativperformance - auch wenn es jüngst wieder Erholungstendenzen gab.

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Chartanalyst sieht Bitcoin bei 6.000 US-Dollar

Einige Experten zeigen sich überzeugt, dass der Bitcoin in den kommenden Wochen und Monaten wieder zurück in Richtung 6.000 US-Dollar fallen wird. Zum aktuellen Preisniveau wäre dies ein Preisrutsch um weitere knapp 40 Prozent - zuletzt wurde der Bitcoin Anfang Mai auf diesem Niveau gehandelt.

Auch Krypto- und Chartexperte "Dave the wave" glaubt, dass Bitcoin-Anleger schon bald wieder Preise um 6.000 US-Dollar sehen werden. Auf Twitter bezeichnete er die Wahrscheinlichkeit, dass die Kryptowährung auf diese Preismarke zurückfallen wird, als "sehr wahrscheinlich".

Dass eine erneute Korrektur sogar angebracht ist, hatten zuletzt auch andere Experten bestätigt. Tone Vays, ein bekannter Bitcoin-Experte, der erst kürzlich - inmitten einer Krypto-Hochstimmung - erklärt hatte, der Krypto-Winter sei noch nicht ausgestanden, hält einen Abschwung am gesamten Kryptomarkt für notwendig, damit der Bitcoin langfristig wieder steigen kann.

Andere Experten sind unterdessen nicht ganz so pessimistisch, Timothy Peterson, US-amerikanischer Manager eines Kryptofonds, rechnet mit einem Rückgang bis auf 8.000 US-Dollar.

Dieses Preisniveau hält auch der technische Analyst Josh Ragner für realisitisch:

Libra-Skepsis bringt Unsicherheit in den Markt

Die Abwärtstendenzen der vergangenen Wochen bringen Beobachter insbesondere mit der Ankündigung der Facebook-eigenen Kryptowährung Libra in Zusammenhang. Während die News zunächst für Euphorie auf dem Kryptomarkt sorgte, mehrten sich in den Folgetagen skeptische Stimmen. Zuletzt hatte sich etwa US-Finanzminister Steven Mnuchin zu Wort gemeldet und "ernsthafte" Bedenken angemeldet, dass Libra von Geldwäschern und finanziellen Unterstützern von Terroristen missbraucht werden könne. Auch US-Präsident Trump hatte öffentlichkeitswirksam erklärt, er sei kein Libra-Fan und brachte sich entschieden gegen digitale Währungen wie Facebooks Libra und Bitcoin in Stellung. Nachdem auch die Fed Bedenken angemeldet hatte und sogar die G7-Finanzminister das Thema auf ihre Agenda setzten, verstärkte sich der Druck auf den Kryptomarkt zusätzlich.

Redaktion finanzen.net

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Bildquellen: 3Dsculptor / Shutterstock.com, Useacoin / Shutterstock.com

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