Skepsis gegenüber Kryptos

In diesem Land haben Bitcoin & Co. einen schweren Stand

26.09.19 16:15 Uhr

In diesem Land haben Bitcoin & Co. einen schweren Stand | finanzen.net

Während mancherorts ein regelrechter Hype um Kryptowährungen entstand, sind Bitcoin & Co. nicht überall so beliebt wie man meinen könnte. Während einige Länder oder Regionen Unternehmen aus der Krypto-Branche regelrecht anziehen, haben die Cyberdevisen in anderen Staaten einen schweren Stand.

Werte in diesem Artikel
Devisen

72.538,9425 CHF 42,7775 CHF 0,06%

77.834,7104 EUR 40,8600 EUR 0,05%

67.545,8734 GBP 28,4228 GBP 0,04%

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2.305,8107 GBP 5,6697 GBP 0,25%

488.068,8623 JPY 1.210,2634 JPY 0,25%

3.091,3236 USD 7,7560 USD 0,25%

1,6757 CHF -0,0003 CHF -0,02%

1,7981 EUR -0,0004 EUR -0,02%

1,5604 GBP -0,0005 GBP -0,03%

330,2861 JPY -0,1061 JPY -0,03%

2,0920 USD -0,0006 USD -0,03%

512,5640 CHF 4,9488 CHF 0,97%

549,9842 EUR 5,2748 EUR 0,97%

477,2827 GBP 4,5283 GBP 0,96%

101.025,9984 JPY 960,5797 JPY 0,96%

639,8770 USD 6,1027 USD 0,96%

37,1888 USD -0,6773 USD -1,79%

0,0819 CHF -0,0022 CHF -2,61%

0,0879 EUR -0,0024 EUR -2,62%

0,0762 GBP -0,0021 GBP -2,63%

• Österreicher gegen Krypto-Bankkonten
• Abschaffung von Bargeld schwer vorstellbar
• Wissen zu Bitcoin & Co. hängt mit Skepsis zusammen

Die ING führte eine Umfrage in Europa, den USA und Australien durch, um in Erfahrung zu bringen, wie die Menschen zu Kryptowährungen stehen. Dabei zeichnete sich ab, dass man in Österreich sehr kritisch gegenüber Cyberdevisen ist.

So fielen die Umfrageergebnisse aus

Die ING befragte rund 14.000 Menschen. Erfragt wurde unter anderem, ob Banken auch Konten für Bitcoin und andere Kryptowährungen anbieten sollten. In den USA wünschten sich dies 27 Prozent der Befragten, ebenso wie im gesamten Europa. Der hohe Anteil in Europa lässt sich allerdings zu einem Großteil auf die Türkei zurückführen. Dort wünschen sich 63 Prozent der Befragten Kryptowährungen auch bei der Bank verwahren zu können. In Deutschland wollen dagegen nur 15 Prozent Krypto-Konten bei Banken, in Österreich waren es gerade einmal 12 Prozent der Befragten.

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Auch in anderer Hinsicht zeigen sich wirtschaftlich schwächere Staaten, wie eben die Türkei, offener für Bitcoin & Co., da deren Währungen oft mit einer Abwertung kämpfen: 46 Prozent der Befragten aus der Türkei fänden es besser, wenn Bargeld abgeschafft werden würde. In Deutschland würden das gerade einmal 16 Prozent gutheißen, 65 Prozent wären gegen die Abschaffung des Bargelds. In Österreich fiel das Ergebnis noch deutlicher aus: Hierzulande wären 74 Prozent dagegen, Bargeld durch Cyberdevisen zu ersetzen.

Insgesamt zeigen sich 31 Prozent der Befragten aus den USA positiv gegenüber der Nutzung von Kryptowährungen in der Zukunft. In der Türkei sind es 62 Prozent, während in Deutschland mit 20 Prozent und in Österreich mit 13 Prozent deutlich weniger Befragte optimistisch für die künftige Nutzung von Cyberdevisen sind.

Zusammenhang von Wissen und Skepsis

In Europa ermittelte ING zudem wie skeptisch die Befragten gegenüber Kryptowährungen sind, im Verhältnis dazu, wie viel sie über die Cyberdevisen wissen. Mit fünf Fragen, die mit ja oder nein zu beantworten waren, fragte ING Wissen zu Bitcoin & Co. ab. Dabei machte sich bemerkbar, je mehr die Befragten über das digitale Geld wussten, desto vorsichtiger waren sie demgegenüber. Heutzutage wissen die meisten Menschen zwar irgendetwas über Kryptowährungen, die kniffligen Details bleiben aber oftmals unbekannt. Das Wissen über Kryptowährungen erlangen viele Menschen laut Befragung passiv, durch die Nachrichten und Social Media.

Ob Kryptowährungen in Zukunft tatsächlich Geld ersetzen werden, dürfte vor allem davon abhängen, wie relevant und nützlich sie für die breite Masse werden.

Redaktion finanzen.net

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