23.04.2021 15:14

Bitcoin fällt erstmals seit Anfang März unter 50.000 Dollar

US-Steuerpläne: Bitcoin fällt erstmals seit Anfang März unter 50.000 Dollar | Nachricht | finanzen.net
US-Steuerpläne
Folgen
Der Markt für Kryptowährungen ist am Freitag unter erheblichen Druck geraten.
Werbung
Teilweise lagen die Kursverluste zum Vortag im zweistelligen Prozentbereich. Der Bitcoin als marktstärkste Kryptowährung verlor zeitweise mehr als zehn Prozent an Wert und fiel unter die Marke von 50 000 US-Dollar. Noch härter traf es andere Digitalwerte, die in den Wochen zuvor deutlich Boden gutgemacht hatten, auch gegenüber Bitcoin.

Auf der Handelsplattform Bitstamp fiel der Bitcoin-Kurs am Freitag bis auf 47 555 Dollar. Erst vor eineinhalb Wochen hatte der Kurs ein Rekordhoch von fast 65 000 Dollar erreicht. Starke Kursschwankungen sind für Digitalwährungen nicht ungewöhnlich, sondern eher die Regel. Auch aus diesem Grund blicken Aufsichtsbehörden und Notenbanken auf die neuartigen Digitalanlagen mit Argusaugen. Weitere Kritikpunkte sind die Möglichkeit des Missbrauchs für kriminelle Zwecke und der hohe Energiebedarf der Krypto-Netzwerke.

Der Gesamtwert aller rund 9400 Kryptoanlagen fiel am Freitag laut der Internetseite Coinmarketcap auf 1,7 Billionen Dollar. Noch vor wenigen Tagen war ein Rekordwert von 2,2 Billionen Dollar erreicht worden. Das Gewicht hat sich schon seit längerem zuungunsten des Bitcoin verschoben: Seit Jahresbeginn ist der Marktanteil von Bitcoin von etwa 70 auf 50 Prozent gefallen. Andere Kryptowerte wie Ether, Binance Coin oder die als Spaßwährung gestartete Dogecoin haben im Gegenzug an Bedeutung gewonnen.

Sie möchten in Kryptowährungen investieren? Unsere Ratgeber erklären, wie es innerhalb von 15 Minuten geht:
» Bitcoin kaufen, Ripple kaufen, IOTA kaufen, Litecoin kaufen, Ethereum kaufen, Monero kaufen.

Als Grund für die jüngste Marktschwäche wurden Pläne der US-Regierung zu einer deutlichen Anhebung der Kapitalertragsteuer für Reiche genannt. Präsident Joe Biden hatte das Vorhaben in der Nacht auf Freitag bekanntgegeben. Kursgewinne von Digitalwährungen unterliegen in den USA unter bestimmten Bedingungen der Steuer. Droht diese angehoben zu werden, kann eine Anlage in Kryptowerten weniger lukrativ erscheinen, was zu Kursverlusten führt.

Ungeachtet der jüngsten Verluste haben Digitalwährungen einen steilen Aufstieg hinter sich. So ist der Bitcoin-Kurs seit Ende 2020 um 70 Prozent gestiegen. Auf Jahressicht liegt das Plus bei mehr als 500 Prozent, und in den vergangenen fünf Jahren zog der Kurs um mehr als 10 000 Prozent an. Wesentlicher Grund für den Aufstieg von Bitcoin & Co. ist das höhere Interesse, das den Kryptoanlagen seitens Wirtschaft und Investoren entgegengebracht wird.

/bgf/zb/jkr/jha/

NEW YORK (dpa-AFX)

Bildquellen: Wright Studio / Shutterstock.com

Jetzt kostenlos anmelden!

Quartalsberichte lesen fast so einfach wie Auto fahren. Wenn das Material in Ordnung ist, muss der Fahrer nur den Schlüssel rumdrehen, Gas geben und auf sein Umfeld achten. Im Trading-Seminar heute live ab 18 Uhr, zeigt Ihnen ein Profi, wie Sie Quartalszahlen für Ihr Portfolio nutzen können.

Jetzt kostenlos anmelden!
Werbung

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,20490,0043
0,35
Japanischer Yen131,48000,3500
0,27
Pfundkurs0,86590,0024
0,28
Schweizer Franken1,0952-0,0010
-0,09
Russischer Rubel89,84200,0265
0,03
Bitcoin48444,8008705,6094
1,48
Chinesischer Yuan7,79970,0272
0,35

Heute im Fokus

DAX gibt Gewinne ab -- Conti passt Prognose an -- VW mit Gewinnsprung -- Fresenius mit solidem Quartal -- Zalando hebt Ausblick an und kauft Aktien zurück -- FMC, Evonik, Henkel, PayPal, Uber im Fokus

ING überrascht mit kräftigem Gewinnplus. HOCHTIEF-CEO bestätigt zur Hauptversammlung Prognose 2021. ElringKlinger mit deutlichem Plus beim Gewinn. HeidelbergCement bleibt zuversichtlich für das Gesamtjahr. Jeff Bezos verkauft Amazon-Aktien im Milliardenwert. Microsoft bietet Datenverarbeitung in Europa an. Nintendo verzeichnet starkes Jahr dank Switch-Konsole.
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Top-Rankings

Die teuersten Scheidungen aller Zeiten
Diese Menschen kommt das Liebes-Aus teuer zu stehen
Die größten Staatspleiten
Welche Länder haben am häufigsten Bankrott anmelden müssen?
MDAX: Die Gewinner und Verlierer im April 2021
Welche Aktie macht das Rennen?

Umfrage

Die Sorge vor der steigenden Inflation wächst; mit welchen Assets Klassen versuchen Sie Ihr Depot zu diversifizieren?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln