03.12.2021 12:39

Warum der Eurokurs am Freitag steigt

Vor US-Arbeitsmarktdaten: Warum der Eurokurs am Freitag steigt | Nachricht | finanzen.net
Vor US-Arbeitsmarktdaten
Folgen
Der Euro ist am Freitag vor neuen Arbeitsmarktdaten aus den USA leicht gestiegen.
Werbung
Am Mittag wurde die Gemeinschaftswährung Euro mit 1,1315 US-Dollar gehandelt und damit etwas höher als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagnachmittag auf 1,1339 Dollar festgesetzt.
Werbung
Jetzt Devisen mit bis zu Hebel 30 handeln
Handeln Sie mit Devisen mit hohem Hebel und kleinen Spreads. Mit nur 100,00 € können Sie von der Wirkung von 3.000 Euro Kapital profitieren!
Hinweis zu Plus500: 74% der Privatanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Plus500UK Ltd ist zugelassen und reguliert durch Financial Conduct Authority (FRN 509909). Plus500CY Ltd ist autorisiert und reguliert durch CySEC (#250/14).

Konjunkturdaten aus der Eurozone bewegten die Devisenkurse kaum, da sie überwiegend bereits bekannt waren. Die Unternehmensstimmung im Euroraum hellte sich nach drei Rückgängen in Folge wieder auf, wie IHS Markit auf Basis einer zweiten Umfragerunde mitteilte. Die Einzelhändler des Währungsraums weiteten ihre Umsätze im Oktober leicht aus.

Anleger warten auf die Veröffentlichung des Arbeitsmarktberichts der US-Regierung für November, der am Nachmittag auf dem Programm steht. Analysten gehen von einem deutlichen Anstieg der Beschäftigung und einem Rückgang der Arbeitslosenquote aus. Eine positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt dürfte die US-Notenbank Fed bestärken, ihre extrem lockere Geldpolitik etwas zu straffen.

Unterdessen hat die türkische Notenbank zum zweiten Mal in dieser Woche am Devisenmarkt interveniert. Die Wirkung des Schritts verpuffte jedoch größtenteils relativ schnell. Mit den Eingriffen soll die Landeswährung Lira gestützt werden, die in den vergangenen Wochen von einem Rekordtief zum nächsten getaumelt ist.

Ausschlaggebend für den Sturzflug ist die lockere Geldpolitik der Zentralbank, obwohl die hohe Inflation dafür eigentlich keinen Spielraum bietet. Nach Zahlen vom Freitag stieg die Teuerung im November auf 21,3 Prozent. Kritiker sehen eine Beeinflussung durch Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan, der die Inflation entgegen ökonomischer Grundsätze nicht mit Zinsanhebungen, sondern mit Zinssenkungen bekämpfen will.

/bgf/jkr/jha/

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Valeri Potapovapedrosek / Shutterstock.com, Mathias Richter / Shutterstock.com
Werbung

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,1332-0,0076
-0,67
Japanischer Yen129,8620-0,8880
-0,68
Pfundkurs0,8334-0,0026
-0,31
Schweizer Franken1,0390-0,0041
-0,39
Russischer Rubel87,19060,2671
0,31
Bitcoin36842,7070-189,5117
-0,51
Chinesischer Yuan7,1983-0,0448
-0,62

Heute im Fokus

DAX schließt tiefer -- US-Börsen unter Druck -- Microsoft kauft Activision -- Siemens verkauft Yunex -- Goldman Sachs verfehlt Erwartungen -- Vonovia will Dividende erhöhen -- AUTO1, CureVac im Fokus

Zweitimpfung bei Johnson & Johnson nötig. BASF-Mehrheitsbeteiligung Wintershall Dea legt Fokus auf Erdgasgeschäft. Flughafen Wien erwartet 2022 Turnaround. Elon Musk kommt Mitte Februar erneut nach Deutschland. Covestro erwirbt restliche Anteile an Japan Fine Coatings. Nordex verzeichnet 2021 deutlich mehr Auftragseingänge. Daimler Truck steigert Absatz 2021 um ein Fünftel.
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Umfrage

Haben Sie Verständnis für Menschen, die gegen die Corona-Politik demonstrieren?

finanzen.net zero
finanzen.net zero

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln