Vor US-Einzelhandelsdaten

Darum bewegt sich der Euro zum Dollar nach unten

14.01.26 21:32 Uhr

Euro Dollar Kurs: Warum sich der Euro zum Dollar nach unten bewegt | finanzen.net

Der Kurs des Euro ist am Mittwoch im US-Handel leicht gesunken.

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Zuletzt wurde die Gemeinschaftswährung zu 1,1636 US-Dollar gehandelt, nachdem sie im späten europäischen Geschäft bei rund 1,1660 Dollar notiert hatte. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1651 (Dienstag: 1,1654) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8582 (0,8580) Euro.

"Das Datenhighlight der Woche, die US-Inflationszahlen, war letztendlich unspektakulärer als gedacht", erklärte Devisen-Experte Michael Pfister von der Commerzbank mit Blick auf die am Vortag veröffentlichten Preisdaten. "Vermutlich dürften die Probleme bei der Datenerhebung im Rahmen des Shutdowns noch eine Weile eine exakte Analyse erschweren. Dennoch lässt sich wohl so langsam feststellen, dass die Inflation trotz der Zölle nicht ganz so hoch ausfällt wie gedacht."

Weitere Konjunkturdaten aus den USA hatten dem Handel zunächst keine neue Richtung gegeben. Im November hatten sich die Umsätze im US-Einzelhandel etwas besser als erwartet entwickelt. Zudem war bekannt geworden, dass sich der Preisauftrieb auf Erzeugerebene im November überraschend deutlich verstärkt hat. Die Preise, die Hersteller für ihre Waren verlangen, legten im Jahresvergleich um 3,0 Prozent zu. Volkswirte hatten im Schnitt nur eine Jahresrate von 2,7 Prozent erwartet.

Nach Einschätzung des Analysten Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen dürften die neuen US-Daten die Spekulation auf weiter sinkende Zinsen gebremst haben. Allerdings seien die Spekulationen "mit Blick auf die ersten Monate des Jahres ohnehin nicht besonders ausgeprägt", sagte der Experte.

NEW YORK (dpa-AFX)

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