09.10.2013 03:00

Die besten Fonds für die Rally

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Wenn die Märkte laufen wie derzeit, macht fast jeder Fonds Plus. Dennoch sind die Unterschiede in der Performance beträchtlich. Welche Produkte sich als die lukrativsten erwiesen haben.
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€uro am Sonntag
von Julia Groß, Euro am Sonntag

Wenn es an den Börsen aufwärtsgeht, kann man mit Aktienfonds nicht viel falsch machen, sollte man meinen. Weit gefehlt. Die Analyse von über 6.000 Fonds der €uro-am-Sonntag-Fondsdatenbank zeigt: Auch in einer Phase des Aufschwungs an den Märkten, wie sie im Herbst 2009 nach der Verarbeitung von Lehman-Crash, Bankenkrise und der amerikanischen Immobilienblase begann, klafft die Performance der Portfoliomanager weit auseinander. Über den Zeitraum der vergangenen vier Jahre liegen beispielsweise zwischen der Entwicklung des besten und des schlechtesten Fonds in der Kategorie Emerging Markets über 100 Prozentpunkte.

Aktien kleiner und mittlerer Unternehmen schnitten durchweg besser ab als die Papiere großer Konzerne. Und während in der Kategorie USA kaum ein Manager die preiswerteren Indexfonds (ETFs) schlagen konnte, spielen die Experten bei der Auswahl der aussichtsreichsten Unternehmen in Europa oder den Schwellenländern ihre Stärken aus.
Natürlich ist die Entwicklung in diesem Zeitraum kein Garant dafür, dass ein Fonds auch künftig zu den besten zählt. Eine zusätzliche Hilfe bei der Auswahl bietet die €uro-FondsNote. Sie berücksichtigt das Abschneiden der Fonds in den vergangenen vier Jahren, das Risiko, das der Fondsmanager eingegangen ist, sowie dessen Aussichten, die Leistungen in der Zukunft zu wiederholen.

Deutschland Nebenwerte schlagen den DAX um Längen
Einmal mehr zeigt sich, dass Aktien kleiner und mittelgroßer Firmen in guten Börsenphasen besser abschneiden als die Bluechips großer Konzerne: Der MDAX schlägt den besten Deutschland-Standardwertefonds (DWS Aktien Strategie Deutschland) um fast 25 Prozentpunkte.
Dass kein aktiv verwalteter Fonds den MDAX-ETF deutlich übertreffen konnte, sollte den Verantwortlichen allerdings Kopfzerbrechen bereiten. Schließlich bezahlen Anleger für das besondere Know-how der Manager. Die Kostenquoten (TER) der aktiven Fonds betragen zwischen 1,16 und 2,16 Prozent pro Jahr, der ETF schlägt nur mit 0,5 Prozent zu Buche. Zumindest liegen die fünf besten Fonds aber eng beieinander. Auch die Zusammensetzung der Portfolios ist, was die größten Positionen betrifft, recht ähnlich. EADS, Kabel Deutschland, Stada und GEA werden zum Beispiel häufig hoch gewichtet. In allen Fonds dominieren Aktien von Industriewerten. Lupus alpha setzt vornehmlich auf persönliche Kontakte zum Management von Unternehmen, die Aktienauswahl des DB-Platinum-Fonds III Platow richtet sich nach Empfehlungen des Informationsdiensts Platow Börse.
Trotz der anhaltenden Rally hält Frank Hansen, Manager des Allianz Nebenwerte Deutschland, die aktuellen Aktienbewertungen für angemessen. „Nach meinem Empfinden befinden wir uns maximal in der Mitte einer moderaten ökono­mischen Expansionsphase“, erklärt Hansen. „Die anhaltende expansive Zinspolitik sorgt für ein nachhaltig positives Umfeld, das selbst Unsicherheiten wie den aktuellen Haushaltsstreit in den USA wegsteckt.“
Tipp der Redaktion: iShares MDAX als die deutlich günstigere Alternative.

Europa
Günstige Bewertungen, großes Potenzial

Auch im europäischen Aktienmarkt sind die kleinen Firmen Trumpf. Im Gegensatz zu Deutschland spielen aktiv verwaltete Fonds in dieser Kategorie jedoch ihre Stärken voll aus: Der beste ETF kommt erst auf Platz 44 unserer Rangliste. Auch untereinander weisen die fünf Top-Fonds größere Unterschiede auf als in der Deutschland-Kategorie. So setzen F & C, MFS und Threadneedle stark auf Unternehmen in Großbritannien und Deutschland, Invesco hat seinen Portfolioschwerpunkt in Frankreich, Italien und den Niederlanden. Scherrer veröffentlicht keine Länderaufschlüsselung.
Grundsätzlich sehen die meisten Ökonomen aktuell ein großes Potenzial für den europäischen Aktienmarkt. Denn es gibt Anzeichen dafür, dass der Wirtschaftsraum die lange Rezession nun überwunden hat. „Der Ausblick für Europa hellt sich endlich auf“, sagt Philip Dicken, Leiter des europäischen Aktienteams bei Threadneedle und Manager des Fonds Pan European Smaller Com­panies. „Die Wirtschaft der Eurozone, allen voran von Frankreich und Deutschland, ist im zweiten Quartal gewachsen. Geschäftsklima und Verbrauchervertrauen haben sich verbessert, in Spanien und Portugal sind zum ersten Mal seit zwei Jahren die Arbeitslosenzahlen gesunken.“
Gleichzeitig sind europäische Aktien im Vergleich mit amerikanischen oder britischen Papieren günstig bewertet. Natürlich sind die Probleme in der Eurozone noch lange nicht gelöst, wie das Beispiel Italien zeigt. Doch Investoren scheinen zunehmend die Chancen anstelle der Risiken wahrzunehmen.
Tipp der Redaktion: Der MFS-Fonds, weil er auch langfristig überzeugt.












Vereinigte Staaten
Viel Unsicherheit

Der amerikanische Aktienmarkt hat in den vergangenen vier Jahren einen enormen Sprung nach oben gemacht. „Obwohl der Abbau der Arbeitslosigkeit nur schleppend vo­rangeht und das Wirtschaftswachstum gemäßigt ausfällt, sind die Unternehmensgewinne erheblich gestiegen, ebenso die Gewinnmargen“, sagt Scott Glasser von Legg Mason. Allein: Viele Fondsmanager scheint die Rally auf dem falschen Fuß erwischt zu haben. Angeführt vom zweifach gehebelten Amundi MSCI USA sind sechs der zehn besten Fonds in diesem Zeitraum ETFs.
Der Haushaltsstreit und vor allem das Erreichen des Schuldenlimits in etwa zwei Wochen könnten sich sehr negativ auf die Aktienkurse auswirken. Anleger, die jetzt in den US-Markt investieren wollen, sollten deshalb noch abwarten. „Im Vergleich zur letzten Erhöhung des Schuldenlimits 2011 ist die Wirtschaft heute fundamental stärker“, sagt Glasser. „Wir glauben allenfalls an einen temporären Kurseinbruch aufgrund des Haushaltsstreits.“
Tipp der Redaktion: Vanguard US Opportunities, weil der Fonds weniger techlastig ist als die Nasdaq-ETFs.











Schwellenländer
Turbulente Zeiten

Die Aussicht auf höhere Zinsen in den USA hat Investoren dazu bewogen, Kapital aus den Schwellenländern abzuziehen. Das belastet die dortigen Währungen und Aktienkurse. Die Turbulenzen spiegeln sich auch in der Entwicklung der Fonds wider: Ein ETF taucht in der Rangliste der vergangenen vier Jahre erst auf Platz 37 auf, die fünf besten Fonds liegen weiter auseinander als in jeder anderen Kategorie (mit Ausnahme des gehebelten USA-ETFs).
Für langfristig orientierte Anleger bietet die aktuelle Situation eine Einstiegschance. „Währungsschwäche, Inflationsrisiko und wachsende Leistungsbilanzdefizite haben viele Schwellenländer dazu gezwungen, ihre Zinsen zu erhöhen. Das kann ihr Wirtschaftswachstum kurzfristig bremsen. Langfristig werden sie aber davon profitieren, wenn zum Beispiel Unternehmen als Reaktion auf höhere Kapitalkosten versuchen, ihre Profitabilität zu steigern“, erklären die Ökonomen von Aberdeen Asset Management.
Tipp der Redaktion: Aberdeen hat die Konkurrenz deutlich abgehängt.











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25.01.2021Airbus SE (ex EADS) overweightJP Morgan Chase & Co.
22.01.2021Airbus SE (ex EADS) buyUBS AG
22.01.2021Airbus SE (ex EADS) Conviction Buy ListGoldman Sachs Group Inc.
22.01.2021Airbus SE (ex EADS) buyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
12.01.2021Airbus SE (ex EADS) overweightBarclays Capital
25.01.2021Airbus SE (ex EADS) overweightJP Morgan Chase & Co.
22.01.2021Airbus SE (ex EADS) buyUBS AG
22.01.2021Airbus SE (ex EADS) Conviction Buy ListGoldman Sachs Group Inc.
22.01.2021Airbus SE (ex EADS) buyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
12.01.2021Airbus SE (ex EADS) overweightBarclays Capital
07.01.2021Airbus SE (ex EADS) HaltenDZ BANK
05.01.2021Airbus SE (ex EADS) NeutralJP Morgan Chase & Co.
04.01.2021Airbus SE (ex EADS) NeutralJP Morgan Chase & Co.
04.01.2021Airbus SE (ex EADS) HoldJefferies & Company Inc.
16.12.2020Airbus SE (ex EADS) HoldJefferies & Company Inc.
09.11.2020Airbus SE (ex EADS) UnderweightJP Morgan Chase & Co.
13.10.2020Airbus SE (ex EADS) UnderweightJP Morgan Chase & Co.
14.08.2020Airbus SE (ex EADS) VerkaufenDZ BANK
12.08.2020Airbus SE (ex EADS) VerkaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
06.04.2020Airbus SE (ex EADS) VerkaufenDZ BANK

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