09.06.2021 06:20

Auto oder öffentliche Verkehrsmittel - Was sich für wen mehr lohnt

Eigenes Auto oder ÖPNV: Auto oder öffentliche Verkehrsmittel - Was sich für wen mehr lohnt | Nachricht | finanzen.net
Eigenes Auto oder ÖPNV
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Wie viele Kosten lassen sich sparen, wenn ich auf das eigene Auto verzichte? Eine Studie hat ermittelt, welche Kosten für Familien und Singles zu erwarten sind, wenn sie kein Auto, ein Auto oder zwei Autos besitzen.
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Fortbewegung mit und ohne Auto

Der größte Konkurrent des eigenen Autos sind die öffentlichen Verkehrsmittel Bus und Bahn. Dabei sind die Umstände des Einzelnen ausschlaggebend, welches Beförderungsmittel sich als das sinnvollste herausstellt.

So ermittelte t-online in einer Studie mit dem Vergleichsportal Verivox, welche Kosten Singles und Familien zu erwarten haben.

Da in Deutschland circa 69 Millionen Volljährige leben und keiner dem anderen gleicht, wurden im Zuge der Studie gewisse Idealtypen gebildet. Folgende Muster wurden hierbei untersucht:

Der Single ohne und mit Auto.
Die Familie mit zwei Kindern ohne und mit Auto.
Die Familie mit zwei Kindern und zwei Autos.

Berechnet wurden Arbeits- und Schulwege innerhalb einer Großstadt. Hinzu kamen Ausflüge und Urlaubsreisen. Für die Studie wurden durchschnittliche Jahresdistanzen mit weit verbreiteten Automodellen verwendet, die Kosten ergaben sich aus Versicherung, Steuer, Sprit, Werkstatt und Wertverlust.

Verglichen wurde mit Carsharing-Anbietern, Mietwagen und öffentlichen Verkehrsmitteln.

Kostenstudie

Allgemein ergab die Studie, dass - egal zu welchem Idealtypen man gehört - die Kosten für ein eigenes Auto immer höher sind, als die Fortbewegung mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Auch, wenn für Urlaube und Ausflüge ein Mietwagen bezahlt werden muss.

Single mit und ohne Auto

Ein Single, mit 10 Kilometern einfachem Arbeitsweg bei 220 Arbeitstagen pro Jahr, welcher wöchentlich noch weitere Kurzstrecken, sowie monatlich einen größeren Ausflug und eine Urlaubsreise pro Jahr hinter sich bringt, fährt jährlich etwa 15.000 Kilometer.

Ohne eigenes Auto werden laut Studie im Jahr insgesamt 3.892,93 Euro fällig: 761 Euro für ÖNPV, 1.372,80 Euro für Carsharing, 1.353,87 Euro für Mietwagen, 322,30 Euro für die Bahn und 82,96 Euro für den Fernbus. Mit dem eigenem Auto belaufen sich die Kosten hingegen auf 4.442,50 Euro.

So wurden die Gesamtkosten aus Steuern (244 Euro), Versicherung (740,58 Euro), Sprit (805,92 Euro), Werkstatt (1.056 Euro), Wertverlust (1.596 Euro) für einen Audi A4 Avant 2.0 TDI S-Line kalkuliert.

Vierköpfige Familie mit einem, zwei und ohne Auto

Auch hier wurden die gleichen Strecken wie beim Single angenommen, 15.000 Kilometer pro Jahr.

Vierköpfige Familien müssen im Jahr insgesamt 6.131,66 Euro zahlen, wenn sie auf das eigene Auto verzichten und ausschließlich auf Mietwagen und ÖPNV zurückgreifen. Hier stellen sich die Kosten wie folgt zusammen:

ÖPNV für Eltern (1.522 Euro) und Kinder (445 Euro) kosten zusammen 1.967 Euro, für Carsharing kommen jährlich 1.456 Euro obendrauf. Für Mietwagen geben vierköpfige Familien ohne eigenes Auto 2.149,89 Euro aus, wofür Spritkosten von 558,77 Euro hinzukommen.

Sind vierköpfige Familien mit einem Auto aufgestellt, so ergeben sich aus Kfz-Steuer/-Versicherung (1.027,42 Euro), Spritkosten (998,64 Euro), Werkstatt (1.128 Euro), Wertverlust (1.896 Euro) und ÖPNV für die Kinder und einem Erwachsenen (1.206 Euro), Gesamtkosten von 6.256,06 Euro. Als Referenzfahrzeug wurde ein VW Sharan 2.0 TDI Highline verwendet. Damit wäre diese Variante nur geringfügig teurer als ohne Auto.

Zu guter Letzt werden die Kosten für eine vierköpfige Familie mit zwei Autos aufgestellt. Hier schlägt der Zweitwagen kräftig ins Gewicht, sodass Gesamtkosten von 7.539,13 Euro entstehen, sofern die Familie einen VW Sharan und einen Ford Fiesta 1.4 Trend fährt. Damit ist diese Variante, die mit Abstand teuerste.

Mehrwert des eigenen Autos

Die Studie lässt jedoch die zeitlichen Vorzüge des eigenen Fahrzeuges unbeachtet, auch die Bequemlichkeit, sowie Unabhängigkeit sind keine ausschlaggebenden Faktoren. Zudem ist es schwer, die verschiedenen Fahrverhalten von Individuen zu pauschalisieren, da viele Variablen, wie Hobbys, Wohnort und weiteres berücksichtigt werden müssten, um eine aussagekräftigere Studie zu erstellen.

Henry Ely / Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Evangelos / Shutterstock.com, Andrey Chmelyov / Shutterstock.com

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