E-Auto oder Verbrenner: Welche Inspektion ist günstiger?
Elektroautos gelten als wartungsärmer als Verbrenner. Doch wie groß ist der Kostenvorteil bei der Inspektion wirklich? Ein Vergleich zeigt, welche Rolle Antrieb, Marke und Werkstattstandort spielen.
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E-Auto bei der Inspektion meist günstiger
Wer die laufenden Kosten eines Autos vergleicht, landet früher oder später bei der Inspektion. Genau hier zeigt sich ein klarer Unterschied zwischen verschiedenen Antriebskonzepten: Elektroautos sind beim Werkstattbesuch im Schnitt deutlich günstiger als vergleichbare Verbrenner, wie eine Auswertung des ADAC zeigt.
Grundlage der Analyse sind Kostenvoranschläge von Markenwerkstätten mehrerer Hersteller in Großstädten und im Umland. Die Daten zeigen nicht nur den grundsätzlichen Vorteil von Elektroautos, sondern auch, wie stark die Preise je nach Anbieter und Region variieren können. Im Mittel liegen die Inspektionskosten etwa ein Drittel niedriger.
Der Kostenvorteil gilt markenübergreifend - mit einer Ausnahme: In der Stichprobe des ADAC schnitten bei Dacia die Verbrenner günstiger ab als die Elektrovarianten. Insgesamt erklärt sich das niedrigere Kostenniveau von E-Autos vor allem durch den geringeren Wartungsaufwand. Viele klassische Verschleißteile entfallen vollständig, etwa Motoröl, Ölfilter oder Zündkerzen, und auch die Zahl mechanischer Bauteile ist geringer.
Deutliche Preisunterschiede je nach Marke und Region
Um wie viel Elektroautos bei der Inspektion günstiger sind, hängt maßgeblich vom Hersteller ab. Besonders deutlich fällt der Unterschied bei BMW aus, wo Elektrofahrzeuge klar unter den Kosten vergleichbarer Verbrenner liegen. Auch bei Mercedes-Benz, Volkswagen und Hyundai zeigen sich spürbare Vorteile zugunsten der E-Modelle. Diese Muster gehen aus einer Auswertung des ADAC hervor.
Neben der Marke spielt auch der Standort der Werkstatt eine zentrale Rolle. Die Erhebung zeigt ein klares Stadt-Land-Gefälle: Markenwerkstätten außerhalb großer Städte veranschlagen häufig niedrigere Inspektionspreise als identische Betriebe in urbanen Lagen. Dieser Effekt ist bei einzelnen Elektro-Modellen besonders ausgeprägt.
Höhere Stundensätze für E-Autos oft nicht nachvollziehbar
Ein auffälliger Punkt in der Auswertung betrifft jedoch die Werkstatt-Stundensätze. In vielen Betrieben werden für Elektroautos höhere Arbeitskosten angesetzt als für vergleichbare Verbrenner, obwohl die Wartung technisch einfacher ausfällt. Nach Einschätzung des ADAC lässt sich dieser Aufschlag fachlich nicht begründen, da Elektrofahrzeuge weniger wartungsintensive Komponenten besitzen.
Die Folge: Der grundsätzliche Kostenvorteil von Elektroautos bei der Inspektion wird durch die Kalkulation der Arbeitszeit teilweise wieder abgeschwächt. Aus Sicht des ADAC könnten die Wartungskosten für Stromer noch niedriger liegen, wenn Werkstätten einheitliche Stundensätze unabhängig vom Antrieb anwenden würden.
Vor diesem Hintergrund empfiehlt der ADAC, mehrere Kostenvoranschläge einzuholen, auf klare und transparente Aufstellungen zu achten und vorab ein Kostenlimit zu vereinbaren. So lassen sich unnötige Aufschläge erkennen und unangenehme Überraschungen bei der Rechnung vermeiden.
Redaktion finanzen.net
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