Aufwärtspotenzial

Unsicherheit vor US-Wahl - Société Générale setzt weiterhin auf Gold

07.04.24 16:22 Uhr

US-Präsidentschaftswahl birgt Risiken - Société Générale setzt weiter auf steigenden Goldpreis | finanzen.net

Die im Herbst anstehenden Präsidentschaftswahl wirft ihre Schatten voraus. Bei der Société Générale bleibt angesichts der damit zusammenhängenden Unsicherheiten Gold ein Kernbestandteil ihres Multi-Asset-Portfolios.

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• Société Générale hält an Goldbeständen fest
• Risiken in Zusammenhang mit US-Wahl befürchtet
• SocGen-Analysten sehen Luft nach oben beim Goldpreis

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Die Société Générale (SocGen) hat kurz vor dem zweiten Quartal 2024 die Gesamtrohstoffbestände in ihrem Multi-Asset-Portfolio geringfügig um 1 Prozent reduziert, ihre 5-prozentige Beteiligung an Gold hat sie aber beibehalten - und zwar schon das dritte Quartal in Folge. "Vor den US-Wahlen und den damit verbundenen Risiken in der Fiskalpolitik sehen wir Tugenden in Edelmetallen", erläuterten die Analysten der französische Bank laut "Kitco".

Trumps Wirtschaftspolitik bereitet Sorgen

Für die US-Präsidentschaftswahl, die voraussichtlich am 5. November 2024 stattfinden wird, zeichnet sich derzeit ab, dass es zu einem erneuten Duell zwischen Ex-Präsident Donald Trump und dem derzeitigen Amtsinhaber Joe Biden kommen wird. Dabei haben sich in den letzten Monaten verschiedene Experten besorgt insbesondere hinsichtlich der Wirtschaftspolitik einer möglichen Trump-Regierung geäußert.

Einer davon war Nouriel Roubini, emeritierter Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Stern School of Business der New York University und bekannt für seine pessimistischen Prognosen. Er kritisierte in einem auf "MarketWatch" veröffentlichten Beitrag nicht nur Trumps Pläne, einen universellen Basiszoll von 10 Prozent auf praktisch alle importierten Waren einzuführen, sondern auch dessen voraussichtliche fiskalpolitische Maßnahmen wie beispielsweise verlängerte Steuersenkungen oder höhere Ausgaben für Verteidigung und Soziales, da dies die ohnehin schon zu hohen Defizite weiter anwachsen lassen würde. Trumps wirtschaftspolitische Agenda sei derzeit die größte Bedrohung für die Wirtschaften und Märkte weltweit, urteilte Roubini, der als einer der Ersten die Finanzkrise vorausgesagt hatte und sich damit den Spitznamen "Dr. Doom" einhandelte.

Gold vs US-Staatsanleihen

Angesichts dieser Risiken bleibt Gold, das den Ruf hat in Krisenzeiten ein sicherer Hafen zu sein, für die Société Générale attraktiv. In diesem Zusammenhang teilte sie zudem mit, dass sie das gelbe Edelmetall sowie Bargeld als Schutzanlagen gegenüber US-Treasuries bevorzugt. Deshalb hält die Großbank weiterhin 14 Prozent ihres Portfolios in Bargeld, wohingegen sie ihren Bestand an 10-jährigen US-Staatsanleihen auf 5 Prozent halbiert hat.

Gold mit Aufwärtspotenzial

Zudem sehen die SocGen-Analysten bei Gold das Potenzial für weitere Preissteigerungen: "Gold erreicht neue Hochs, obwohl die Nachfrage nach ETFs nicht signifikant zunimmt. Der Grund ist die Nachfrage der Zentralbanken, die weiterhin um etwa 330 Tonnen pro Quartal wächst", zitiert Kitco aus ihrem Bericht. Weiter hieß es darin, "Gold hat sich über dem oberen Teil seiner mehrjährigen Spanne (2.075 US-Dollar) in Form eines Rechtecks etabliert; dies deutet darauf hin, dass der Aufwärtstrend wieder aufgenommen wurde. Es hat auch den im Dezember erreichten Höchststand übertroffen".

Der Ausbruch aus der mehrjährigen Konsolidierung deutet auf die Möglichkeit eines größeren Aufwärtspotenzials hin. Zunächst dürfte sich dieser Aufwärtstrend wahrscheinlich zu den nächsten Ziel-Projektionen von 2.250 und 2.360 US-Dollar ausdehnen. Das Ziel für das Rechteck befinde sich dann sogar bei 2.460 US-Dollar, erläuterten die Analysten, wohin die Reise des gelben Edelmetalls ihrer Meinung nach gehen wird.

Zuletzt hatte Gold eine Rekordrally aufs Parkett gelegt und immer wieder neue Allzeithöchststände erreicht.

Redaktion finanzen.net

Dieser Text dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Die finanzen.net GmbH schließt jegliche Regressansprüche aus.

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