03.05.2020 15:44

Bank of America sieht Goldpreis bei 3.000 US-Dollar - Saxo Bank überbietet das Preisziel sogar noch deutlich

Edelmetall mit Kurspotenzial: Bank of America sieht Goldpreis bei 3.000 US-Dollar - Saxo Bank überbietet das Preisziel sogar noch deutlich | Nachricht | finanzen.net
Edelmetall mit Kurspotenzial
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Unsichere Börsenzeiten rücken verstärkt Alternativen zu Aktieninvestments in den Anlegerfokus. Eine der beliebtesten Anlagen in diesen Zeiten: Gold. Das Marktumfeld bringt Experten dazu, sich in Sachen Preisziel zu überschlagen.
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• Bank of America hält Goldpreis von 3.000 US-Dollar für möglich
• Saxo Bank überbietet diese Prognose noch
• Mehr Positiv- als Negativfaktoren
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Gold gehört in Krisenzeiten nach wie vor zu den beliebtesten Anlageklassen. Viele Marktteilnehmer sehen in dem Edelmetall einen sicheren Hafen, Gold gilt als krisensicher und wertbeständig. Für die Rohstoffexperten der Bank of America ist dies einer der Gründe, ein durchaus ambitioniertes Preisziel für Gold auszugeben.

Kursziel: 3.000 US-Dollar in 18 Monaten

Das für den Rohstoffbereich zuständige Analystenteam der zweitgrößten US-Bank traut dem Goldpreis in den kommenden 18 Monaten einen Sprung bis auf 3.000 US-Dollar zu. Damit könnte der Preis für das Edelmetall ausgehend vom aktuellen Preisniveau noch um mehr als 70 Prozent steigen.

Zur Begründung für ihre Goldpreisprognose führen die Experten diverse Faktoren an. Als Hauptursache für eine Rally bei Gold sehen BoA-Analysten die Politik der Notenbanken, die infolge der Corona-Pandemie ihre Bilanzen drastisch ausweiten, um die erheblichen Folgen auf die Wirtschaft einzudämmen. "Die Fed kann kein Gold drucken", heißt es in einem Bericht. Die Experten betonen damit, dass Gold nicht in unbegrenztem Umfang zur Verfügung steht. Die hohen Fiskalausgaben der Währungshüter könnten Fiat-Währungen kräftig abwerten und somit die Flucht von Anlegern in Gold beschleunigen.

Gänzlich ohne Gegenwind dürfte aber auch Gold nicht durch die Krise steuern. Der US-Dollar könnte den Goldpreis ebenso belasten wie die fallende Schmucknachfrage in Asien oder deutlich reduzierte Schwankungen am Aktienmarkt. Dennoch glauben die Experten, dass diese Gegenwindfaktoren durch die Finanzpolitik der Zentralbanken an Bedeutung verlören und den Goldpreis auf seinem Weg nach oben kaum belasten dürften.

Saxo Bank noch zuversichtlicher für Gold

Das 3.000-Dollar-Preisziel der Bank of America ist für ein Finanzhaus bereits überdurchschnittlich hoch. Doch mit der Saxo Bank ist nun eine weitere Bank ins Rennen um die höchste Goldpreisprognose eingestiegen. Ole Hansen, Rohstoffexperte des Finanzhauses, hält es sogar für möglich, dass Gold 2021 ein neues Allzeithoch erreicht und dann auf den Weg zu seinem langfristigen Kursziel von 4.000 Dollar sei. Im Interview mit der Webseite Kitco News erklärte er, dass Investoren erst in einigen Monaten abschätzen könnten, wie sich die Maßnahmen der Notenbanken tatsächlich auswirken werden. "Wir haben jetzt eine Pattsituation, weil es einige negative Faktoren gibt, aber ich denke, sie werden verblassen, bevor es die positiven Faktoren tun", so Hansen im Hinblick auf die Einflussfaktoren auf den Goldpreis.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Worldpics / Shutterstock.com, David Biagini / Shutterstock.com

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