05.12.2022 17:25

Embargo auf russisches Öl und Corona-Lockerung in China: Darum steigen die Ölpreise moderat

EU-Embargo: Embargo auf russisches Öl und Corona-Lockerung in China: Darum steigen die Ölpreise moderat | Nachricht | finanzen.net
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Die Ölpreise haben am Montag etwas zugelegt.
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Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 86,26 US-Dollar. Das waren 65 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 42 Cent auf 80,44 Dollar. Allerdings gaben die Ölpreise noch deutlichere Gewinne am Nachmittag wieder ab. Der nach robusten US-Daten gestiegene Dollarkurs macht Rohöl für Anleger aus anderen Währungsräumen teurer.
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Ein weitgehendes Embargo der Europäischen Union (EU) auf russisches Erdöl ist in Kraft getreten. Zudem will die EU mit anderen großen Ländern eine Preisobergrenze für russisches Erdöl durchsetzen. Beides soll Russland finanziell treffen und ist eine Reaktion auf den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine.

Die russische Regierung lehnte diesen Preisdeckel ab. "Wir werden keine Obergrenzen anerkennen", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax. Man bereite Gegenmaßnahmen vor. Russland hatte bereits am Sonntag angekündigt, dass es kein Öl an Länder liefern werde, die den Preisdeckel anwenden. Hielte Moskau das durch, könnte es zu einer Verknappung und damit steigenden Preisen führen.

Am Markt wurden die steigenden Ölpreise auch mit der Entwicklung in China erklärt, wo die harten Corona-Maßnahmen nach jüngsten Protesten in der Bevölkerung etwas gelockert wurden. Bei den Anlegern am Ölmarkt verstärkte dies die Hoffnung, dass Chinas Wirtschaft wieder mehr in Schwung kommen könnte, was eine stärkere Nachfrage nach Rohöl zur Folge hätte.

Zudem hatte am Wochenende der von Saudi-Arabien und Russland angeführte Ölverbund OPEC+ beschlossen, seine Förderung zunächst unverändert zu belassen. Seit Anfang November fördern die rund 20 Staaten deutlich weniger Erdöl, daran soll festgehalten werden. Die Entscheidung war am Markt erwartet worden.

/jsl/mis

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)

Bildquellen: huyangshu / Shutterstock.com, Visual3Dfocus / Shutterstock.com

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