11.10.2021 07:51

Goldpreis: "Aderlass" an den Terminmärkten beendet?

Goldpreis und Ölpreis: Goldpreis: "Aderlass" an den Terminmärkten beendet? | Nachricht | finanzen.net
Goldpreis und Ölpreis
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An den Terminmärkten nahm laut aktuellem Commitments of Traders-Report der US-Aufsichtsbehörde CFTC erstmals seit vier Wochen der Optimismus der spekulativen Marktakteure wieder zu.
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von Jörg Bernhard

Hauptverantwortlich für diese Entwicklung waren vor allem große Terminspekulanten (Non-Commercials). Sie haben nämlich in der Woche zum 5. Oktober ihre Long-Seite um 2.100 Kontrakte aufgestockt und zugleich ihr Short Exposure um über 12.000 Futures massiv zurückgefahren. Dadurch hat sich deren Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) von 168.400 auf 182.600 Futures (+8,4 Prozent) erhöht. Unter kleinen Terminspekulanten (Non-Reportables) gab es im Berichtszeitraum hingegen einen leicht nachlassenden Optimismus zu vermelden. Deren Netto-Long-Position hat sich nämlich innerhalb einer Woche von 21.750 auf 21.100 Futures (-3,0 Prozent) abgeschwächt.

Am Montagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 7.40 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 2,20 auf 1.755,20 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Siebenjahreshoch bei WTI

Die weltweit um sich greifende Energiekrise hat der Nordseemarke Brent zum Wochenstart ein neues Dreijahreshoch beschert und die US-Sorte WTI sogar auf den höchsten Stand seit sieben Jahren getrieben. Innerhalb von zwei Wochen hat sich an den Terminmärkten die kumulierte Netto-Long-Position großer und kleiner Terminspekulanten um fast 12 Prozent auf über 443.000 Futures verstärkt. Der am Freitagabend veröffentlichte Wochenbericht der im Ölsektor tätigen US-Dienstleistungsfirma Baker Hughes über die nordamerikanischen Bohraktivitäten wies zudem zum fünften Mal in Folge ein Plus aus. Diesmal hat sich in den USA die Zahl der Öl-Bohranlagen von 428 auf 433 erhöht.

Am Montagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 7.40 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 1,55 auf 80,90 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 1,28 auf 83,67 Dollar anzog.


Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Scott Olson/Getty Images, farbled / Shutterstock.com

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