Goldpreis und Ölpreis

Goldpreis: Neues Rekordhoch über 2.200 Dollar markiert

21.03.24 07:25 Uhr

Rekord erreicht: Goldpreis mit neuem Allzeithoch | finanzen.net

Die gestrigen Fed-Statements wurden an den Goldmärkten ausgesprochen positiv aufgenommen und bescherten dem gelben Edelmetall oberhalb von 2.200 Dollar ein neues Rekordhoch.

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von Jörg Bernhard

So stellte die Fed für das laufende Jahr weiterhin drei Zinssenkungen um 25 Basispunkte in Aussicht. Beim FedWatch-Tool des Terminbörsenbetreibers CME Group kletterte danach die Wahrscheinlichkeit, dass wir im Juni niedrigere Zinsen als heute sehen werden, auf über 76 Prozent, nachdem am Vortag hier lediglich ein Wert von 59 Prozent angezeigt worden war. Diese Zinshoffnung hat sowohl den Dollar als auch die US-Renditen spürbar fallen lassen. Am Nachmittag stehen mit den wöchentlichen Erstanträgen auf US-Arbeitslosenhilfe, dem Konjunkturausblick der Philadelphia Fed und dem S&P-Einkaufsmanagerindex wichtige US-Konjunkturindikatoren zur Bekanntgabe an. Je nach Tenor könnten diese dann dem Goldpreis neue Impulse in die eine oder andere Richtung verleihen.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit steigenden Notierungen. Bis 7.15 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 49,40 auf 2.210,40 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Leichte Erholungstendenz

Die am gestrigen Mittwoch von der US-Energiebehörde EIA deutlich höher als erwartet ausgefallenen Lagerrückgänge bei Rohöl (minus 1,95 Millionen Barrel) und Benzin (minus 3,31 Millionen Barre) verhalfen dem fossilen Energieträger zu einer leichten Erholung. Nach wie vor sorgt man sich an den Ölmärkten allerdings über die geopolitischen Risiken wegen der Raffinerieausfälle in Russland und der anhaltenden Gefahrenlage im Roten Meer. Laut Berechnungen der Nachrichtenagentur Reuters hat sich die russische Raffineriekapazität im Zuge der ukrainischen Drohnen-Angriffe um über 370.000 Barrel pro Tag reduziert.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 7.15 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,48 auf 81,75 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,54 auf 86,49 Dollar anzog.


Redaktion finanzen.net

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