Goldpreis und Ölpreis

Goldpreis stabilisiert sich - Märkte warten auf US-Inflationsdaten

11.03.26 09:00 Uhr

Gold und Öl im Spannungsfeld: Märkte warten auf neue Signale | finanzen.net

Vor der Bekanntgabe wichtiger US-Inflationszahlen tendiert der Inflationsschutz Gold leicht nach unten.

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von Jörg Bernhard

Nachdem Berichte über einen möglichen Vorschlag der Internationalen Energieagentur (IEA) kursierten, die größten Freigaben von strategischen Ölreserven in ihrer Geschichte vorzunehmen, hat sich der Goldpreis am gestrigen Dienstag signifikant erholt. Die Marktakteure warten nun auf die für den Nachmittag angekündigten US-Inflationsdaten für den Monat Februar. Laut von Trading Economics veröffentlichten Umfragen unter Analysten soll die jährliche Teuerungsrate bei 2,4 Prozent verharren und die Kernrate, wie im Monat zuvor, bei 2,5 Prozent liegen. In diesem Kontext dürfte auch die Bekanntgabe des PCE-Preisindex am Freitag - das von der Federal Reserve bevorzugte Inflationsmaß - für erhöhte Aufmerksamkeit sorgen. Nach wie vor deutet das FedWatch-Tool des Terminbörsenbetreibers CME Group darauf hin, dass die nächste Zinssenkung der Fed erst am 29. Juli erfolgen wird (Wahrscheinlichkeit: 55 Prozent).

Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis 7.45 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 39,10 auf 5.203,00 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Bodenbildung nach Preissturz

Die Hoffnung, dass die G7-Staaten mit einer "großzügigen" Freigabe der strategischen Ölreserven die Lage an den Ölmärkten entspannen werden, hat den Ölpreis beruhigt. Ein langer Nahost-Krieg inkl. der Sperrung der Straße von Hormus könnte man dadurch allerdings nicht kompensieren. Obwohl der am Dienstagabend veröffentlichte Bericht des American Petroleum Institute ein unerwartetes Lagerminus in Höhe von 1,7 Millionen Barrel ausgewiesen hat, konnte der Ölpreis davon nicht profitieren. Nun warten die Akteure an den Ölmärkten auf den Wochenbericht der Energy Information Administration (16.30 Uhr). Analysten rechnen mit einem Anstieg der gelagerten Ölmengen um 2,8 Millionen Barrel. Wichtig zu wissen: Psychologische Faktoren spielen an den Ölmärkten derzeit eine wichtigere Rolle als Lagerdaten.

Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,23 auf 83,68 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,33 auf 87,47 Dollar zurückfiel.


Redaktion finanzen.net

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