01.03.2021 22:16

Nach Corona-Rally: Morgan Stanley-Analysten wetten beim Goldpreis auf niedrige Kurse

Ungünstiges Umfeld: Nach Corona-Rally: Morgan Stanley-Analysten wetten beim Goldpreis auf niedrige Kurse | Nachricht | finanzen.net
Ungünstiges Umfeld
Folgen
Im vergangenen Jahr stieg der Goldpreis inmitten der Corona-Krise auf ein neues Rekordhoch. Nachdem sich Anleger im Anschluss an den Corona-Crash im März nach sicheren Alternativen umschauten und den Kurs in die Höhe trieben, scheint der Trend laut Analysten der US-Großbank Morgan Stanley nun vorerst vorbei zu sein.
Werbung
• Goldpreis klettert in Corona-Krise auf neues Rekordhoch
• Analysten sehen ungünstiges Marktumfeld für das Edelmetall
• Kursziel unter 1.800 US-Dollar
Werbung
Öl, Gold, alle Rohstoffe mit Hebel (bis 30) handeln
Handeln Sie Rohstoffe mit hohem Hebel und kleinen Spreads. Sie können mit nur 100,00 € mit dem Handeln beginnen, um von der Wirkung von 3.000 Euro Kapital zu profitieren!
76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Gold als beliebtes Anlagegut in der Krise

Nachdem die Märkte im März 2020 im Zuge des Corona-Crashs einbrachen und die Kurse in die Tiefe stürzten, flüchteten sich viele Investoren in Anlagegüter, die als krisenresistenter gelten und vermeintlich vor dramatischen Kurseinbrüchen gefeit sind. Neben dem Bitcoin erschien vielen Anlegern auch Gold als sichere Investition - was den Goldpreis im Sommer in die Höhe - und auf ein Rekordhoch knapp über 2.000 US-Dollar - trieb. Zuletzt verlor die Kursentwicklung allerdings wieder etwas an Fahrt. Anfang Februar kletterte der Preis für eine Feinunze des Rohstoffs zwar noch auf knapp 1.850 US-Dollar, seitdem pendelt der Kurs aber um die 1.800er-Marke. Laut Morgan Stanley-Analyst Andrew Sheets wird sich an diesem Trend zunächst wenig ändern, denn 2021 sei nicht das Jahr des gelben Edelmetalls.

Bärische Kursprognose für Gold

Wie das Rohstoff-Portal KITCO berichtet, geht der Stratege zwar davon aus, dass die Inflation in diesem Jahr zunehme, für eine langfristige Stützung des Goldpreis werde die Erhöhung des Preisniveaus aber nicht ausreichen. So solle die Geldentwertung in den nächsten zwei Jahren um etwa 2 Prozent steigen, prognostizieren die Experten um Sheets. "Dies ist also kaum das Szenario einer ausufernden Inflation, für das Gold am besten geeignet wäre", zitiert das Portal den Analysten aus einem Bericht. Dementsprechend werde der Goldpreis in einem für das Edelmetall ungünstigen Umfeld bis Ende des Jahres dauerhaft unter 1.800 US-Dollar fallen. Von einer Erholung geht der Experte vorerst nicht aus.

Rohstoffmarkt in Abwärtsspirale

Stattdessen rechnen Sheets und seine Mitarbeiter damit, dass die Erholung der Wirtschaft, in Kombination mit einer schwachen Inflation, den Goldpreis eher unter Druck setzt. Der Rohstoffmarkt sei aktuell von einer schlechten Preisdynamik geprägt, innerhalb derer sich sinkende Kurse zu einer Abwärtsspirale entwickelten. In einem solchen Marktumfeld sei die Wahrscheinlichkeit, dass Kurse weiter fallen, erheblich höher als die einer Erholungsphase. "Und die aktuellen Wirtschaftsdaten, die sich verbessern, haben oft dazu geführt, dass Gold schlechter abschneidet als andere Assets", so Sheets. Die Bank rechnet damit, dass sich die Wirtschaft in diesem Jahr deutlich erholt. So geht Sheets laut KITCO von einem Wachstum von 6,5 Prozent aus, 2022 soll das Plus dann noch 5 Prozent betragen.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Africa Studio / Shutterstock.com, Brian A Jackson / Shutterstock.com

Nachrichten zu Goldpreis

  • Relevant
  • Alle
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Werbung

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.782,500,00
0,00%
Kupferpreis9.336,00325,00
3,61%
Ölpreis (WTI)63,07-0,25
-0,39%
Silberpreis25,970,00
0,00%
Super Benzin1,470,01
0,34%
Weizenpreis217,75-2,00
-0,91%

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber

Heute im Fokus

DAX und Dow mit Allzeithoch vor dem Wochenende -- Daimler mit starkem Jahresauftakt -- HeidelbergCement und HelloFresh über Erwartungen -- Goldpreis, Wirecard, VW im Fokus

Deutsche Bank schließt vor allem Filialen in Großstädten und NRW. Facebook-Aktie gibt ab: Experten gegen Instagram-Version für Kinder - Brief an Zuckerberg. Pfizer-Chef: Wahrscheinlich dritte und jährliche Impfdosis notwendig. Gewinnsprung bei Morgan Stanley dank Investmentbanking. Pfeiffer Vacuum erhöht nach robustem ersten Quartal Jahresprognose.
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Umfrage

Wo sehen Sie den Bitcoin-Kurs Ende 2021?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln