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21.01.2019 22:00
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Bernstein: Von diesen Aktien geht in der Berichtssaison die größte Gefahr aus

"Crowded Stocks": Bernstein: Von diesen Aktien geht in der Berichtssaison die größte Gefahr aus | Nachricht | finanzen.net
"Crowded Stocks"
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Die Berichtssaison in den USA ist angelaufen. Noch ist unklar, ob die jüngsten geopolitischen und wirtschaftlichen Rückschläge Auswirkungen auf die Gewinnentwicklung gehabt haben. Bernstein warnt davor, dass eine bestimmte Sorte Aktien besonders großes negatives Überraschungspotenzial hat.
In der vergangen Woche hat die Citigroup die Berichtssaison in den USA eröffnet. In den nächsten Wochen werden zahlreiche US-Unternehmen ihre Quartalszahlen vorlegen, einige berichten zusätzlich die Entwicklung in ihrem Gesamtgeschäftsjahr. Dabei dürfte es nicht nur Grund zur Freude geben, viele Unternehmen dürften auch kräftiges Enttäuschungspotenzial haben.

"Crowded" Aktien als Risikofaktor

Nach Ansicht der Experten von AB Bernstein sind so genannte "crowded" Aktien prädestiniert dafür, im Rahmen der Berichtssaison für lange Gesichter bei Anlegern zu sorgen. Denn diese seien anfälliger für Überraschungen, betont der Vermögensverwalter. Unter "crowded" oder "überfüllten" Aktien versteht man Anteile, die am Markt auf großes Interesse stoßen und daher zahlreiche gleichgesinnte Anleger anlocken. In den meisten Fällen haben sie auch einen großen Anteil an institutionellen Investoren.

Diese Sorte Aktien sei anfällig für Überraschungen, erklärte Ann Larson von Bernstein gegenüber CNBC. Reaktionen auf negative Nachrichten, wie etwa Gewinn- oder Umsatzwarnung, fallen bei crowded Aktien, die weit verbreitet sind, in der Regel heftiger aus als bei weniger überfüllten Aktien am Markt. Denn Investoren hätten an sie deutlich höhere Erwartungen. Anleger sollten sich auf heftige Marktreaktionen gefasst machen, wenn etwas Enttäuschendes eintritt, warnt die Expertin.

Gefahr für Microsoft-Investoren?

Zu den drei Aktien, die im S&P 500 als am meisten "überfüllt" gelten, zählen Bernstein zufolge neben der Bank of America auch der Chipkonzern Intel und die Eisenbahngesellschaft Union Pacific. Prominentester von Bernstein genannter Vertreter, bei dem die Gefahr besteht, dass die Berichtssaison der Aktie einen kräftigen Dämpfer verpassen könnte, ist aber der IT-Riese Microsoft. Bei all diesen Konzernen sind die Hoffnungen der Anleger und Analysten hoch.

Die Bank of America hat ihren Berichtstag bereits am Mittwoch hinter sich gebracht - und überraschend starke Zahlen vermeldet. Mit einem Gewinnplus von rund 60 Prozent auf fast 27 Milliarden US-Dollar überzeugte das Finanzhaus die Anleger, die der Aktie dann auch kräftig auf die Beine halfen.

Union Pacific wird seine Zahlen in dieser Woche, am 24. Januar, vorlegen, am gleichen Tag wie der Chipkonzern Intel. Microsoft-Investoren müssen sich noch bis zum 30. Januar gedulden, bevor der Konzern einen Überblick über die Geschäftsentwicklung im abgelaufen zweiten Geschäftsquartal geben wird. Die Erwartungen an die Quartalsbilanz sind enorm: Beim Ergebnis je Aktie erwarten 29 Analysten einen Anstieg von 0,960 auf 1,095 US-Dollar - ein Plus von mehr als 14 Prozent. Bei den Erlösen erhofft man sich im abgelaufenen Jahresviertel einen Anstieg von 28,918 auf 32,531 Milliarden US-Dollar, was einem satten Plus von 12,5 Prozent entsprechen würde.

Bleibt abzuwarten, ob Microsoft den Erwartungen gerecht werden kann. Falls nicht, droht Anlegern ein empfindliches Minus in den Depots.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: pzAxe / Shutterstock.com, SCOTTCHAN / Shutterstock.com

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