Berkshire Hathaway nimmt Aktienrückkäufe wieder auf - Neuer Chef deckt sich mit Aktien ein

Berkshire Hathaway hat damit begonnen, eigene Aktien am Markt zurückzukaufen. Neu-Chef Abel deckt sich auch privat mit Anteilen ein.
Werte in diesem Artikel
• Berkshire Hathaway startet wieder Aktienrückkäufe
• Greg Abel kauft privat Aktien im Millionenwert
• Konzern nutzt hohen Cashbestand zur Kapitalrückführung
Wie aus einer Mitteilung bei der US-Börsenaufsicht SEC hervor geht, hat das Investmentvehikel Berkshire Hathaway damit begonnen, Aktien zurückzukaufen.
Erste Rückkäufe seit Q4 2024
Es ist das erste Mal seit dem zweiten Quartal 2024, dass der in Omaha ansässige Konglomerat von seinem Rückkaufprogramm Gebrauch macht. Die Entscheidung markiert einen bedeutenden Schritt unter der Führung des neuen CEO Greg Abel, der das Amt im Januar von Warren Buffett übernommen hat. Laut Unternehmensrichtlinie erfolgen Rückkäufe dann, wenn die Führung davon überzeugt ist, dass der Marktpreis unter dem konservativ ermittelten inneren Wert der Aktie liegt.
Greg Abel investiert sein privates Jahresgehalt
Zusätzlich untermauerte Greg Abel seine Verbundenheit zum Unternehmen durch eine private Investition: In einer offiziellen Meldung gab der 62-jährige Manager bekannt, persönlich Aktien des Konglomerats im Wert von 15 Millionen Dollar erworben zu haben. Dieser Schritt erfolgte nur rund zwei Monate nach seinem offiziellen Amtsantritt an der Spitze des in Omaha ansässigen Konzerns.
Mit dieser Transaktion baut Abel seine Beteiligung an Berkshire Hathaway gezielt aus. Während sein Vorgänger Warren Buffett etwa 37,5 Prozent der Class-A-Aktien hält und fast sein gesamtes Nettovermögen von 99,5 Prozent im Unternehmen gebunden hat, setzt Abel mit seinem jährlichen Investment-Versprechen ein klares Signal für die Kontinuität dieser Eigentümer-Philosophie.
"Die absolute Angleichung an unsere Aktionäre, unseren Partner und unseren Eigentümer ist entscheidend", sagte Abel gegenüber CNBC. "Ich besitze bereits einige Aktien, aber das Ziel war es, die Übereinstimmung mit ihnen weiter zu demonstrieren."
Der CEO erklärte, er sei entschlossen, dies jedes Jahr zu tun, solange er an der Spitze von Berkshire stehe - wofür er auf einen Zeitraum von "20 Jahren" hoffe. Abel hat seit seinem Amtsantritt stets betont, die Investitionsphilosophie von Buffett fortführen zu wollen.
Finanzielle Rahmenbedingungen und Marktkontext
Die Wiederaufnahme der Rückkäufe erfolgt vor dem Hintergrund eines massiven Barbestands, der Ende 2025 bei rund 373,3 Milliarden US-Dollar lag. In den vergangenen Monaten war es für das Unternehmen schwierig gewesen, attraktive Übernahmeziele oder Aktieninvestitionen zu finden. Die Rückkäufe dienen nun dazu, einen Teil dieses Kapitals an die Aktionäre zurückzugeben, indem die Anzahl der ausstehenden Aktien reduziert wird.
Redaktion finanzen.net
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