Bayer-Aktien fallen - Milliardenabschreibung bei DowDuPont belastet

Die Aktien des Agarchemie- und Pharmakonzerns Bayer haben am Freitag mit einem Minus von rund 1 Prozent zu den größten Verlierern im DAX gezählt.
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Händler sahen eine Milliardenabschreibung des US-Chemieriesen DowDuPont auf dessen Agrarsparte als einen Grund der Bayer-Kursverluste. Die Aktien von DowDuPont fielen im nachbörslichen US-Handel um mehr als 2 Prozent.
Dem US-Konzern machen unter anderem die Folgen des weltweiten Handelsstreits zu schaffen. Landwirte bauen deshalb andere Feldfrüchte an. Bauern setzen in Brasilien etwa mehr auf Sojabohnen statt auf Mais. Das lohnt sich für sie angesichts einer steigenden Nachfrage, nachdem China in Reaktion auf diverse US-Zölle seinerseits Einfuhrabgaben auf Sojabohnen aus den USA verhängt hatte. Zusätzlich bekommt das Dow-Agrargeschäft - wie viele Wettbewerber auch - den schwachen brasilianischen Real zu spüren.
Den Händlern zufolge dürften diese Entwicklungen sich auch bei anderen Agrarchemiekonzernen ausgewirkt haben. Analyst Jonas Oxgaard von Bernstein Research wies derweil daraufhin, dass im Grunde so ziemlich alles bekannt sei, was zu den Abschreibungen bei DowDupont geführt habe.
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