15.07.2021 15:02

E.ON-Aktien profitieren deutlich von JPMorgan-Empfehlung

Entgegen des Trends: E.ON-Aktien profitieren deutlich von JPMorgan-Empfehlung | Nachricht | finanzen.net
Entgegen des Trends
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Dank einer Empfehlung von JPMorgan haben sich die Papiere von E.ON aus dem schwachen Fahrwasser der Branche wie etwa RWE und vor allem Siemens Energy heraus gehalten.
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E.ON gewinnen via XETRA aktuell an der Spitze des DAX 1,87 Prozent auf 10,38 Euro.

Die Bundesnetzagentur will Renditen der Strom- und Gasnetzbetreiber kürzen. Was zunächst wie eine Hiobsbotschaft klingt, sorgt bei Analysten für Aufatmen. Denn damit sei ein bedeutender Unsicherheitsfaktor vom Tisch, findet Vincent Ayral von der US-Bank JPMorgan. Zumal das Ausmaß der Kürzung seinen Erwartungen entspricht: Die Sätze könnten künftig auf mindestens 4,59 Prozent für neue Leitungen und 3,03 Prozent für bestehende Netze sinken, geht aus einer Meldung der Bundesnetzagentur hervor. Derzeit beträgt der sogenannte Eigenkapitalzinssatz für Neuanlagen 6,91 Prozent und für Altanlagen 5,12 Prozent. Der Experte stufte die Aktie von E.ON daher in einer am Donnerstag vorliegenden Studie von "Neutral" auf "Overweight" hoch und erhöhte das Kursziel von 10,00 auf 11,50 Euro.

Doch nicht nur die verminderte Unsicherheit macht den Analysten optimistisch. Neue Impulse dürfte auch der Kapitalmarkttag im November bringen. In dessen Rahmen könnte das E.ON-Management Aussagen treffen, die ein klareres Bild des Wachstums nach 2023 ergeben. So hält der Analyst weitere Verkäufe von Unternehmensteilen für möglich. Das würde die Bilanz verbessern und es E.ON ermöglichen, in seinen Kernmärkten die Chancen der Energiewende besser wahrzunehmen. Zudem erhofft sich Ayral positive Impulse durch die Schuldenverringerung. Zudem scheine es E.ON zu gelingen, das Ruder im Großbritannien-Geschäft schneller als erhofft herum zu werfen.

Gemäß der Einstufung "Overweight" geht JPMorgan davon aus, dass sich die Aktie in den kommenden sechs bis zwölf Monaten besser als der jeweilige Sektor entwickeln wird.

/ag/jha/

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Patrik Stollarz/AFP/Getty Images

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20.09.2021EON SE UnderweightMorgan Stanley
15.09.2021EON SE OverweightBarclays Capital
09.09.2021EON SE NeutralUBS AG
09.09.2021EON SE BuyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
07.09.2021EON SE OutperformCredit Suisse Group
15.09.2021EON SE OverweightBarclays Capital
09.09.2021EON SE BuyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
07.09.2021EON SE OutperformCredit Suisse Group
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12.08.2021EON SE BuyKepler Cheuvreux
09.09.2021EON SE NeutralUBS AG
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14.07.2021EON SE HoldJefferies & Company Inc.
20.09.2021EON SE UnderweightMorgan Stanley
11.05.2021EON SE UnderweightMorgan Stanley
11.12.2020EON SE UnderweightMorgan Stanley
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