Grüne zu Verbrenner-Vorschlag: Fehler und Bürokratiemonster

16.12.25 17:25 Uhr

BERLIN (dpa-AFX) - Die Grünen reagieren entgeistert auf Pläne der EU-Kommission für eine teilweise Abkehr vom sogenannten Verbrenner-Aus. Das Auto-Paket sei wirtschafts- und klimapolitisch ein großer Fehler, sagte die Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Katharina Dröge, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Mit der faktischen Aufgabe des 2035-Ziels wird Planungssicherheit zerstört, Investitionen werden entwertet und Europas Klimaziele rücken in weite Ferne."

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Grüne sehen die Verantwortung bei Merz

Die Verantwortung dafür gab Dröge Kanzler Friedrich Merz (CDU), dem sie eine "ideologische Kampagne gegen die Elektromobilität" vorwarf. "Wer in einer Phase akuter Wirtschaftsschwäche Zukunftstechnologien bekämpft, gefährdet mutwillig hunderttausende Industriearbeitsplätze und die Zukunft des Automobilstandorts Deutschland."

Ähnlich äußerte sich Parteichef Felix Banaszak. "Während andere Länder mit Hochdruck an emissionsfreien Autos arbeiten, verkauft Friedrich Merz die Zukunft unserer deutschen Automobilwirtschaft an China." Er beklagte: "Das Auto-Paket, das die EU-Kommission heute unter massiven Druck von Schwarz-Rot vorgelegt hat, wird zum gigantischen Bürokratiemonster. Denn künftig muss jeder Autohersteller in Kleinstarbeit die Menge von eingebautem grünen Stahl und den Einsatz von E-Fuels vorrechnen und nachweisen können - wir wissen alle: Das wird so nicht klappen."

Was die EU-Kommission vorschlägt

Eigentlich hatten sich Unterhändler der EU-Staaten und des Europaparlaments vor rund drei Jahren darauf verständigt, dass Neuwagen ab 2035 kein klimaschädliches CO2 mehr ausstoßen dürfen.

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Von diesem 100-Prozent-Reduktionsziel wird nun Abstand genommen. Künftig soll es Ausnahmen geben, wonach nur noch bis zu 90 Prozent CO2 im Vergleich zum Basisjahr 2021 eingespart werden müssen. Voraussetzung ist, dass der CO2-Ausstoß durch die Verwendung von umweltfreundlichem Stahl und mehr klimafreundlicheren Kraftstoffen ausgeglichen wird. Nach Angaben der Kommission sollen die Ausnahmen für alle Autos gelten, die Hersteller nach 2035 auf den Markt bringen wollen./hrz/DP/nas

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Nachrichten zu Mercedes-Benz Group (ex Daimler)

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DatumRatingAnalyst
26.01.2026Mercedes-Benz Group (ex Daimler) BuyGoldman Sachs Group Inc.
21.01.2026Mercedes-Benz Group (ex Daimler) Equal WeightBarclays Capital
21.01.2026Mercedes-Benz Group (ex Daimler) HoldJefferies & Company Inc.
21.01.2026Mercedes-Benz Group (ex Daimler) Sector PerformRBC Capital Markets
20.01.2026Mercedes-Benz Group (ex Daimler) OverweightJP Morgan Chase & Co.
DatumRatingAnalyst
26.01.2026Mercedes-Benz Group (ex Daimler) BuyGoldman Sachs Group Inc.
20.01.2026Mercedes-Benz Group (ex Daimler) OverweightJP Morgan Chase & Co.
15.01.2026Mercedes-Benz Group (ex Daimler) OverweightJP Morgan Chase & Co.
14.01.2026Mercedes-Benz Group (ex Daimler) BuyDeutsche Bank AG
12.01.2026Mercedes-Benz Group (ex Daimler) OverweightJP Morgan Chase & Co.
DatumRatingAnalyst
21.01.2026Mercedes-Benz Group (ex Daimler) Equal WeightBarclays Capital
21.01.2026Mercedes-Benz Group (ex Daimler) HoldJefferies & Company Inc.
21.01.2026Mercedes-Benz Group (ex Daimler) Sector PerformRBC Capital Markets
19.01.2026Mercedes-Benz Group (ex Daimler) Equal WeightBarclays Capital
19.01.2026Mercedes-Benz Group (ex Daimler) HoldJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
DatumRatingAnalyst
18.02.2025Mercedes-Benz Group (ex Daimler) UnderweightBarclays Capital
13.01.2025Mercedes-Benz Group (ex Daimler) UnderweightBarclays Capital
03.12.2024Mercedes-Benz Group (ex Daimler) UnderweightBarclays Capital
17.12.2021Daimler HoldHSBC
18.02.2021Daimler SellWarburg Research

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