Bilfinger: Konzernumbau geht weiter
Der Dienstleistungskonzern Bilfinger baut weiter um. Das margenschwache Baugeschäft wurde bereits in vielen Ländern aufgegeben.
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von Sven Parplies, Euro am Sonntag
Jetzt soll der Geschäftsbereich Concessions abgestoßen werden. Dort plant, baut und betreibt Bilfinger im Auftrag der öffentlichen Hand Projekte wie Straßen und Brücken. Das Geschäft gilt wegen der vielen Planungsunsicherheiten als riskant. Einen genauen Zeitplan für den Verkauf nannte das im MDAX gelistete Unternehmen nicht.
Analysten erwarten, dass Erlöse in Zukäufe investiert werden. Bilfinger will sich stärker auf margenstarke Dienstleistungen für Industrie- und Immobilienkunden konzentrieren. Im ersten Quartal war der bereinigte operative Gewinn des Konzerns um 18 Prozent eingebrochen, weil der lange Winter und die schlechte Wirtschaftslage in Europa das Geschäft belastet haben. Auf Jahressicht rechnet Bilfinger dennoch weiter mit steigenden Erträgen.
Fazit: Trotz des schwächeren ersten Quartals bleibt die Bilfinger-Aktie auch wegen der verlässlichen Dividendenpolitik attraktiv. Neueinsteiger sollten aber noch abwarten, ob die Aktie im aktuellen Marktumfeld das Rekordhoch bei 82,50 Euro überwindet.
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