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29.11.2019 08:35

E.ON kündigt Stellenabbau bei britischer innogy-Tochter an

Herausforderndert Markt: E.ON kündigt Stellenabbau bei britischer innogy-Tochter an | Nachricht | finanzen.net
Herausforderndert Markt
Der Energieversorger E.ON will in Großbritannien zahlreiche Stellen abbauen und Standorte im Vertriebsbereich schließen.
Die britische Vertriebstochter der jüngst von RWE übernommenen innogy, NPower, befinde sich "in einer kritischen und untragbaren wirtschaftlichen Situation", hieß es in einer Mitteilung von innogy am Freitag. "Der Markt in Großbritannien ist derzeit besonders herausfordernd", erklärte E.ON-Chef Johannes Teyssen.

E.ON will nun die Haushalts- und kleineren Gewerbekunden von Npower auf der IT-Plattform von E.ON UK zusammenzuführen. Der Betrieb von einer statt bislang zwei Kundenserviceplattformen schaffe "erhebliche Synergien". Betroffen von der Ausgliederung sei nicht das profitable Npower-Geschäft mit Industrie- und großen Gewerbekunden. Bei den verbleibenden Aktivitäten von Npower sollen in den nächsten zwei Jahren die meisten Standorte geschlossen werden. Die Kosten für diese Maßnahmen bezifferte E.ON mit 500 Millionen britischen Pfund.

Für die Fusion werden auch die Spitzenposten in Großbritannien umgebaut. Der E.ON-UK-Chef Michael Lewis soll künftig auch Npower leiten, der bisherige Npower-Vorstand Paul Coffey zum 2. Dezember sein Amt niederlegen. Auch Finanzvorstand Dirk Simons muss dann seinen Hut nehmen. Ersetzt wird er durch Simon Stacey. Der Restrukturierungsexperte Mike Hawthorne wird als Chief Restructuring Officer in den Aufsichtsrat berufen.

Die Frage, wie das Ergebnis des britischen Vertriebsgeschäfts Npower verbessert werden könne, sei "eines der wichtigsten Themen in den vergangenen Jahren" gewesen, erklärte innogy-Vorstandsvorsitzender Leonhard Birnbaum. Wie viele Jobs konkret wegfallen, gaben die Firmen nicht bekannt. E.ON hofft aber auf eine Trendwende. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) auf der Insel soll ab 2022 bei mindestens 100 Millionen britischen Pfund liegen und zu einem positiven Free Cash Flow führen.

In Großbritannien wurden im Herbst 2018 Preisobergrenzen für Strom und Gas eingeführt. Dadurch ist das Geschäft für viele Versorger verlustreich geworden. innogy hatte bereits in der Vergangenheit erfolglos versucht, NPower zu veräußern.

BERLIN (Dow Jones)

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