aktualisiert: 08.12.2020 22:04

Dow beendet Handel freundlich -- DAX schließt leicht im Plus -- AstraZeneca-Ergebnisse in Fachjournal -- Apple stellt AirPods Max vor -- FDA: keine Bedenken gegen BioNTech-Impfstoff -- Uber im Fokus

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Facebook darf Pseudonyme verbieten. Johnson sieht Brexit-Gespräche in heikler Phase. Munich Re will Gewinn bis 2025 weiter steigern. General Electric finanziert Pensionspläne vor. Streit zwischen Telefonica Deutschland und 1&1 Drillisch weitet sich aus. Veolias Übernahme von Suez-Anteil muss weiter warten. Deutsche Bank, Citi und ANZ in Australien vor Gericht. Wirecard-Skandal: Bundesbank distanziert sich von der BaFin.
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Der Deutsche Aktienmarkt zeigte sich am Dienstag zum Handelsschluss doch noch im Plus.

Der DAX ging etwas schwächer in den Handel und gab auch im Verlauf weiter nach. Am Ende des Handelstages wechselte er dann das Vorzeichen und wies ein Plus von 0,06 Prozent auf 13.278,49 Punkte aus. Der TecDAX schloss derweil 0,43 Prozent fester bei 3.137,05 Stellen, nachdem er bereits etwas höher in die Sitzung gegangen war.

Anleger behielten weiterhin den starken Euro, der zum US-Dollar auf dem höchsten Niveau seit 2018 notierte, im Fokus. Zudem richteten sich die Blicke auf die Brexit-Verhandlungen: Zwei Telefonate zwischen dem britischen Premierminister Boris Johnson und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen brachten keinen Durchbruch - nun steht ein Treffen bevor. Auch die Corona-Infektionszahlen und die Sorgen um härtere Restriktionen blieben im Fokus der Marktteilnehmer. So sollen in Sachsen ab dem kommenden Montag unter anderem Schulen und Geschäfte, die nicht dem Grundbedarf dienen, geschlossen werden.

Konjunkturseitig konnte der ZEW-Index am Vormittag positiv überraschen: Impfstoff-Ankündigungen ließen den ZEW-Index im Dezember auf auf 55,0 Punkte steigen - Experten waren von einem Rückgang auf 36,0 Punkte ausgegangen. Die Wirtschaft des Euroraums war derweil im dritten Quartal nur geringfügig weniger als bisher angenommen gewachsen.

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An den europäischen Börsen waren am zweiten Handelstag der Woche negative Vorzeichen auszumachen.

Der EuroSTOXX 50 beendete den Handel am Dienstag im Minus. Zuvor war er etwas schwächer gestartet und hielt sich auch im Tagesverlauf in der Verlustzone.

In Sachen Brexit-Verhandlungen gab es keine Fortschritte: Zwei Telefonate zwischen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Premierminister Boris Johnson blieben ohne Erfolg - nun reist der britische Premierminister nach Brüssel, um Ursula von der Leyen persönlich zu treffen. Im Fokus der Anleger blieben zudem auch weiterhin die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens.

Konjunkturseitig stieg das Euroraum-BIP im dritten Quartal um 12,5 Prozent und somit nur marginal weniger als bisher angenommen.

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Anleger an der Wall Street trauetn sich am Dienstag aus der Reserve.

Der Dow Jones ging tiefer in den Donnerstagshandel, kletterte anschließend aber über die Nulllinie. Zum Börsenschluss wies er Zuschläge in Höhe von 0,36 Prozent bei 30.174,40 Einheiten aus. Der NASDAQ Composite eröffnete ebenfalls mit negativer Tendenz. Im weiteren Verlauf wechselte er gleichermaßen auf grünes Terrain und schloss letztlich 0,50 Prozent im Plus bei 12.582,77 Punkten.

An den Märkten belasteten dennoch die andauernde Corona-Pandemie sowie Spannungen zwischen den USA und China die Stimmung. Nachdem die US-Regierung neue Sanktionen gegen die Volksrepublik verhängt hatte, kündigte diese nun an, Vergeltungsmaßnahmen auszuarbeiten. Vor dem US-Kongress kam es derweil weiterhin nicht zu einer Einigung bezüglich eines Konjunkturpakets. "Wir sind noch nicht aus dem Gröbsten raus. Es besteht das Risiko weiterer Lockdowns gerade in den USA", so Invesco-Fondsverwalterin Georgina Taylor laut Dow Jones Newswires. Auch die Verhandlungen um einen Brexit-Deal sorgen bei Markteilnehmern für Verunsicherung.

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Die asiatischen Aktienmärkte verbuchten am Dienstag Verluste.

Der japanische Leitindex Nikkei notierte letztlich 0,3 Prozent tiefer bei 26.467,08 Punkten.

Der Shanghai Composite beendete den Handel 0,19 Prozent schwächer bei 3.410,18 Zählern. In Hongkong fiel der Hang Seng um 0,76 Prozent auf 26.304,56 Indexeinheiten zurück.

Befürchtungen, die bereits am Vortag an den Märkten aufkamen, hatten sich bewahrheitet: Die USA haben im Streit um die Autonomie von Hongkong weitere Sanktionen gegen Peking verhängt.

Ein weiterer Belastungsfaktor blieb auch die Corona-Pandemie, denn in einzelnen asiatischen Ländern zieht die Zahl der Infektionsfälle wieder an. Aber auch die Lage in Amerika und Europa wird als Belastungsfaktor für die Weltwirtschaft gesehen.

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