RWE-Aktie wenig verändert: Handelskrieg belastet Projektaufbau

Der Chef des Energiekonzerns RWE erwartet indirekte Auswirkungen der US-Zölle auf die hauseigenen Investitionsvorhaben.
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"Zölle in den USA betreffen uns während der Investitionsphase von neuen Projekten", sagte Markus Krebber dem Newsletter Energie & Klima des Nachrichtenportals "Politico". "Wenn die Anlagen errichtet sind, spielen Zölle für uns keine Rolle mehr, denn Strom ist ein Produkt, das vor Ort entsteht und genutzt wird."
Der Energiebranche wird derzeit von vielen Beobachtern ein Investitions-Superzyklus unterstellt, denn allein für den Umbau der Energieinfrastruktur in Deutschland mit dem Ziel der Klimaneutralität braucht es Milliarden. Bei RWE steht zudem die Frage im Raum, wie das verfügbare Kapital weiter verwendet wird.
Vor knapp einem Jahr hatte der DAX-Konzern ein Aktienrückkaufprogramm angekündigt. Damit zogen die Essener Konsequenzen aus ihren verzögerten Geschäften in den USA als Folge der von Präsident Donald Trump getroffenen Entscheidungen, den Ausbau von Wind- und Solar-Anlagen zu stoppen. Damit einher ging auch eine Neubewertung der Investitionsgrundlage von RWE. Das Management stellt seitdem strengere Ansprüche an neue Investitionen.
RWE will am 12. März seine Zahlen für 2025 vorlegen und in diesem Zuge auch einen Ausblick auf 2026 geben sowie seine Pläne für die kommenden Jahre aktualisieren.
Im XETRA-Handel gewinnt die RWE-Aktie zeitweise 0,04 Prozent auf 54,56 Euro.
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BERLIN/ESSEN (dpa-AFX)
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