Visa: Pilotprojekt für KI-Zahlungen mit Banken gestartet - Aktie schwächer

Gemeinsam mit Partnern testet Visa Zahlungen durch KI-Agenten unter realen Bedingungen.
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Einkaufen mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz: Der Kreditkartenanbieter Visa will mit Banken und Händlern die Abwicklung von Zahlungen, die durch KI-Agenten initiiert werden, unter realistischen Bedingungen testen. Im ersten Schritt seien unter anderem Commerzbank und DZ Bank dabei, teilte Visa in Frankfurt mit.
Sogenannter "Agentischer Handel" wird nach Einschätzung der Partner maßgeblich verändern, wie Menschen bezahlen. Dabei recherchieren KI-Agenten im Namen von Verbrauchern oder Unternehmen, verhandeln und schließen Käufe ab, oft ohne direkte menschliche Intervention.
"Im Unternehmen der Zukunft könnten verschiedene Agenten bis zu einer festgelegten Rechnungshöhe eigenständig Büromaterial einkaufen, Ausschreibungen anstoßen und Preisverhandlungen übernehmen", schrieb der Leiter Firmenkunden von Visa Zentraleuropa, Oliver Scharf, im Januar in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt".
Weltweites Angebot wird schrittweise eingeführt
Visa will sein Programm "Visa Agentic Ready" nach dem Start in Europa schrittweise weltweit einführen. In der ersten Phase liege der Schwerpunkt darauf zu validieren, dass von KI-Agenten initiierte Zahlungen in realen Umgebungen von kartenausgebenden Banken sicher und im großen Maßstab funktionierten, erläuterte das Unternehmen.
"Mit zunehmender Automatisierung des Einkaufserlebnisses stellt dieser Ansatz sicher, dass KI-Agenten im Auftrag der Menschen handeln können - bei voller Kontrolle durch die Nutzerinnen und Nutzer", schreibt Visa.
Traditionelle Zahlungsabwickler wie die Kreditkartenfirmen Visa und MasterCard stehen in einem neuen Wettbewerb mit Start-ups wie Stripe, die sich ebenfalls um das Thema Einkaufen mit KI kümmern. Im NYSE-Handel verliert die Visa-Aktie zeitweise 2,20 Prozent auf 301,69 US-Dollar.
/ben/DP/nas
FRANKFURT (dpa-AFX)
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