28.09.2021 17:17

TotalEnergies-Aktie fest: TotalEnergies erwartet höchste Öl-Nachfrage schon vor 2030 - Aktienrückkauf

Klimawandel im Blick: TotalEnergies-Aktie fest: TotalEnergies erwartet höchste Öl-Nachfrage schon vor 2030 - Aktienrückkauf | Nachricht | finanzen.net
Klimawandel im Blick
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Angesichts der weltweiten Maßnahmen gegen den Klimawandel erwartet TotalEnergies den Höhepunkt der weltweiten Ölnachfrage noch vor 2030 und damit früher als bisher.
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Zunehmend mehr Volkswirtschaften verpflichten sich derzeit, von fossilen Brennstoffen wegzukommen.

Auf seinem Investorentag erklärte der französische Öl- und Gaskonzern, dass nach seinen Prognosen "die Ölnachfrage vor 2030 ihren Höhepunkt erreichen und danach stark zurückgehen wird". Je nach Szenario könnte die Nachfrage auf 40 Millionen Barrel pro Tag fallen. Bislang galt die Annahme, dass die Ölnachfrage um das Jahr 2030 herum ein Plateau ausbildet.

Erdgas dürfte im Zuge der Energiewende zur Absicherung der Stromversorgung eine Rolle spielen, ebenso wie Atom- und Wasserkraft, da Erneuerbare Energien nicht durchweg zur Verfügung stehen. Die Nutzung von Erdgas werde dabei von Technologien zur Kohlenstoffabscheidung und -speicherung flankiert.

TotalEnergies geht davon aus, dass der Anteil der Erneuerbaren Energien am weltweiten Energiemix erheblich zunehmen wird. Insgesamt dürfte sich die Stromerzeugung bis 2050 mehr als verdoppeln, vor allem dank Wind- und Sonnenenergie.

TotalEnergies will für Milliardenbetrag Aktien zurückkaufen

Der französische Ölkonzern TotalEnergies will seinen Aktionären wie versprochen wieder mehr ausschütten. Im vierten Quartal will das Unternehmen 1,5 Milliarden US-Dollar (1,3 Mrd Euro) ausgeben, um eigene Aktien am Markt zurückzukaufen, wie es am Dienstag in Paris anlässlich einer Investorenveranstaltung mitteilte. Der Konzern hatte bereits früher im Jahr angekündigt, die Ausschüttungen dank des wieder deutlich gestiegenen Ölpreises an die Anteilseigner hochzuschrauben.

Nach dem Konjunktureinbruch im vergangenen Jahr helfen den Öl- und Gaskonzernen die seit geraumer Zeit wieder anziehenden Preise, was den Spielraum für Ausschüttungen erhöht. Zudem kappen die Franzosen ihr Investitionsbudget etwas. So sollen von 2022 bis 2025 jährlich zwischen 13 und 15 Milliarden US-Dollar in Sachinvestitionen fließen. Bisher hatte TotalEnergies am oberen Ende bis zu 16 Milliarden in Aussicht gestellt.

TotalEnergies will sich angesichts der EU-Klimaziele vom Ölkonzern zum Energieunternehmen wandeln. So soll die Hälfte der Investitionsausgaben der kommenden Jahre in Wachstumsprojekte fließen, wovon wiederum die Hälfte für Erneuerbare Energien und Elektrizität vorgesehen sind. Die Verkäufe in der Energieerzeugung sollen von heute bis 2030 um 30 Prozent wachsen. Das Geschäft mit Ölprodukten soll hingegen bis dahin um mindestens 30 Prozent sinken.

Das Papier von TotalEnergies legt am Dienstag an der EURONEXT in Paris zeitweise um 1,06 Prozent auf 41,49 Euro zu.

BARCELONA (Dow Jones) / PARIS (dpa-AFX)

Bildquellen: HJBC / Shutterstock.com

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18.10.2021TotalEnergies OverweightBarclays Capital
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18.10.2021TotalEnergies OverweightBarclays Capital
15.10.2021TotalEnergies OutperformRBC Capital Markets
06.10.2021TotalEnergies BuyJefferies & Company Inc.
04.10.2021TotalEnergies OverweightBarclays Capital
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29.09.2021TotalEnergies NeutralUBS AG
29.09.2021TotalEnergies NeutralJP Morgan Chase & Co.
23.09.2021TotalEnergies NeutralUBS AG
29.10.2018TOTAL UnderweightJP Morgan Chase & Co.
26.10.2018TOTAL UnderweightJP Morgan Chase & Co.
17.10.2018TOTAL UnderweightJP Morgan Chase & Co.
11.10.2018TOTAL UnderweightJP Morgan Chase & Co.
17.09.2018TOTAL UnderweightJP Morgan Chase & Co.

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