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21.01.2019 17:53
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Scout24 lehnt Übernahmeofferte als "unangemessen" ab - Aktie zieht an

Kurssprung: Scout24 lehnt Übernahmeofferte als "unangemessen" ab - Aktie zieht an | Nachricht | finanzen.net
Kurssprung
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Die Aktionäre des Onlinemarktplatz-Betreibers Scout24 hoffen auf eine attraktive Übernahmeofferte.
Das Unternehmen lehnte am Freitagabend zwar eine Offerte der Finanzinvestoren Hellman & Friedman und Blackstone ab. Der Vorstand habe den vorgeschlagenen Preis von 43,50 Euro als unangemessen zurückgewiesen, hieß es in einer Mitteilung von Scout24. Der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Montagausgabe) berichtete nun aber unter Berufung auf Finanzkreise, dass Scout24 auch selbst eine strukturierte Käufersuche eingeleitet habe, mit der die amerikanische Investmentbank Morgan Stanley befasst sei.

Nach Aussagen einer der Personen, die mit der Angelegenheit vertraut seien, war dieser Auftrag zunächst eher als "Defence-Mandat" gedacht - also als Mandat, um für Offerten gewappnet zu sein. Daraus sei aber mehr entstanden.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete nun am Montag unter Berufung auf informierte Personen, Hellman & Friedman sowie Blackstone hätten sich gegen eine Erhöhung des Angebots ausgesprochen. Die Finanzinvestoren bewerteten ihre Offerte als "fair". Es sei jedoch noch keine endgültige Entscheidung getroffen worden.

Die Aktien schnellten am Montagvormittag bis auf 42,90 Euro nach oben, was den höchsten Stand seit über vier Monaten bedeutete. Sie legten zuletzt noch um mehr als 3 Prozent auf 41,44 Euro zu. Um zum Zug zu kommen, müssten Investoren wohl deutlich mehr bieten als die unattraktiven 43,50 Euro von Hellman & Friedman und Blackstone, erklärte Analyst Christoph Bast vom Bankhaus Lampe. Er stuft die Aktien mit "Kaufen" und einem Kursziel von 51 Euro ein.

Hellman & Friedman hatte das Unternehmen erst vor drei Jahren für 30 Euro je Aktie an die Börse gebracht. Inzwischen sind die Papiere fast komplett im Streubesitz. Im Juli hatten sie ihr Rekordhoch von 48,62 Euro erreicht, waren jüngst aber wieder unter 40 Euro abgesackt.

"Das ist ein Prozess à la STADA", sagte eine informierte Person der "FAZ" und spielte damit offensichtlich auf den Verkauf des Pharmakonzerns an, der sich Interesse von Private-Equity-Häusern ausgesetzt sah und dann eine preistreibende Auktion aufsetzte.

Analyst Bast hält es derweil für möglich, dass Beteiligungsgesellschaften ganz allgemein mit dem Gedanken spielen könnten, eine marktführende europäische Plattform für Online-Marktplätze zu schaffen. Er verwies auf die Übernahme der britischen Immobilienplattform Zoopla durch Silver Lake im vergangenen Jahr sowie die Ankündigung des norwegischen Medienkonzerns Schibsted, sein internationales Portale-Geschäft abzuspalten und an die Börse zu bringen.

Die Aktien legten im Nachmittagshandel um 1,94 Prozent auf 40,92 Euro zu. Aus dem Montagshandel gingen die Papiere mit einem Plus von 2,19 Prozent bei 41,02 Euro pro Anteilsschein.

/he/nas/tav/mis / München (dpa-AFX)

Bildquellen: Scout

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