Oracle & NVIDIA: Heile KI-Welt?
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Die KI-Welt ist wieder in Ordnung – zumindest vorübergehend. Dafür hat der Cloud-Softwarekonzern Oracle (WKN: 871460 / ISIN: US68389X1054) gesorgt. Anleger bejubelten in einer ersten Reaktion über den Konsensschätzungen liegende Zahlen zum abgelaufenen Quartal beim SAP-Konkurrenten sowie eine angehobene Prognose. Auch in Sachen Schulden, Ausgabenwut und KI-Investitionsausgaben gab es eine gewisse Entwarnung.
Oracle sorgt für eine Beruhigungspille
Mit 18,6 Mrd. US-Dollar lagen die Investitionsausgaben im abgelaufenen dritten Quartal des Fiskaljahres 2025/26 über den Markterwartungen, während der Free Cashflow mit -11,5 Mrd. US-Dollar stärker negativ ausfiel als erwartet. Trotzdem zeigten Marktteilnehmer dieses Mal offenbar Verständnis, zumal das Management angekündigt hatte, im laufenden Jahr keine zusätzlichen Schulden aufzunehmen, nachdem man im Februar die Absicht bekannt gegeben hatte, bis zu 50 Mrd. US-Dollar an Fremd- und Eigenkapitalfinanzierungen aufzunehmen.
Darüber hinaus konnte Oracle einige Hinweise darauf liefern, dass sich die hohen Investitionen in den Aufbau von Rechenkapazitäten lohnen. Im dritten Quartal lag der bereinigte Gewinn je Aktie bei 1,79 US-Dollar gegenüber Konsensschätzungen von 1,70 US-Dollar. Noch wichtiger: Die verbleibenden Leistungsverpflichtungen (Remaining Performance Obligations, RPO) hatten sich im Vorjahresvergleich mehr als vervierfacht – auf 553 Mrd. US-Dollar.
Der größte Teil des Anstiegs der RPOs im dritten Quartal stand laut Konzernangaben, wenig überraschend, im Zusammenhang mit groß angelegten KI-Verträgen. Positiv aufgenommen wurde die Erhöhung des konzernweiten Umsatzziels für 2026/27 von 86 auf 90 Mrd. US-Dollar. Grund dafür sei der Umstand, dass die Nachfrage nach Cloud Computing für KI-Training und -Inferenz weiterhin schneller wachsen würde als das Angebot. Natürlich ist Oracle derzeit aber nicht der einzige KI-Player, der über die Nachhaltigkeit des KI-Booms entscheidet.
Die nächste Chance für NVIDIA
NVIDIA (WKN: 918422 / ISIN: US67066G1040) hatte überragende Zahlen zum abgelaufenen Quartal sowie sehr starke Prognosen präsentiert, trotzdem hielt sich der Jubel an den Börsen in Grenzen. Investoren befürchten, dass sich die hohen Investitionsausgaben bei den Hyperscalern wie Meta, Alphabet oder Amazon nicht rechnen werden und lediglich die Ergebnisse bei NVIDIA aufblähen. Nun richtet sich der Blick jedoch auf die kommende Entwicklerkonferenz NVIDIA GTC 2026.
Laut NVIDIA soll dabei unter anderem die nächste Welle der KI-Innovationen erkundet werden. Dies soll vom 16. bis 19. März geschehen. Die präsentierten Durchbrüche sollen sich in allen Bereichen von physischer KI und KI-Fabriken bis hin zu agentischer KI und Inferenz befinden. Auch an den Börsen ist man gespannt, ob sich NVIDIA seinen Status als KI-Darling wird zurückholen können. Truist-Analyst William Stein erwartet im Zuge der Konferenz Neuigkeiten zu Angebot und Nachfrage, zum Marktwachstum sowie zu Trends bei aktuellen und neuen Halbleitertechnologien.
Er geht außerdem davon aus, dass die GTC dem Spezialisten für Grafikprozessoren einen positiven Impuls geben wird, da das Management voraussichtlich signalisieren wird, dass Angebot, Produktion und Nachfrage aufeinander abgestimmt seien, um das Wachstum kurz- bis mittelfristig weiter zu unterstützen. Daher hat er im Fall der NVIDIA-Aktie das „Buy“-Rating sowie das Kursziel von 283,00 US-Dollar bestätigt, was aktuell einem Kurspotenzial von mehr als 50 Prozent entsprechen würde.
Mein Fazit
Die aktuellen Zahlen von Oracle haben die zuletzt aufgekommene Skepsis rund um den KI-Boom zumindest kurzfristig gedämpft. Trotz hoher Investitionsausgaben honorierten Anleger vor allem die starken Auftragsbestände, die angehobene Umsatzprognose und die Hinweise darauf, dass sich der massive Ausbau der Cloud- und KI-Infrastruktur auszahlen könnte. Ob die Euphorie nachhaltig bleibt, dürfte sich jedoch auch bei anderen Schlüsselakteuren entscheiden. Besonders im Fokus steht nun NVIDIA, das auf seiner Entwicklerkonferenz NVIDIA GTC 2026 weitere Einblicke in Nachfrage, Technologien und die nächste Innovationswelle der KI geben dürfte.
Wer als Anleger von den Wachstumsaussichten im Bereich Künstliche Intelligenz überzeugt ist und gleich auf einen Korb aus Branchenvertretern setzen möchte, sollte sich das Indexzertifikat (WKN: DA0ABW / ISIN: DE000DA0ABW6) auf den der Aktionär Künstliche Intelligenz Index einmal anschauen.
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Nachrichten zu NVIDIA Corp.
Analysen zu NVIDIA Corp.
| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
| 19.03.2026 | NVIDIA Buy | UBS AG | |
| 18.03.2026 | NVIDIA Overweight | Barclays Capital | |
| 18.03.2026 | NVIDIA Hold | Deutsche Bank AG | |
| 18.03.2026 | NVIDIA Outperform | Bernstein Research | |
| 17.03.2026 | NVIDIA Outperform | RBC Capital Markets |
| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
| 19.03.2026 | NVIDIA Buy | UBS AG | |
| 18.03.2026 | NVIDIA Overweight | Barclays Capital | |
| 18.03.2026 | NVIDIA Outperform | Bernstein Research | |
| 17.03.2026 | NVIDIA Outperform | RBC Capital Markets | |
| 17.03.2026 | NVIDIA Outperform | Bernstein Research |
| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
| 18.03.2026 | NVIDIA Hold | Deutsche Bank AG | |
| 20.11.2025 | NVIDIA Hold | Deutsche Bank AG | |
| 20.08.2025 | NVIDIA Hold | Deutsche Bank AG | |
| 10.01.2025 | NVIDIA Hold | Deutsche Bank AG | |
| 21.11.2024 | NVIDIA Halten | DZ BANK |
| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
| 04.04.2017 | NVIDIA Underweight | Pacific Crest Securities Inc. | |
| 24.02.2017 | NVIDIA Underperform | BMO Capital Markets | |
| 23.02.2017 | NVIDIA Reduce | Instinet | |
| 14.01.2016 | NVIDIA Underweight | Barclays Capital | |
| 26.07.2011 | NVIDIA underperform | Needham & Company, LLC |
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