MARKT USA/Aktien behauptet erwartet - Broadcom nach Zahlen sehr fest

05.03.26 12:09 Uhr

Nach der Erholungsbewegung am Mittwoch deutet sich für den Start an der Wall Street am Donnerstag eine behauptete Tendenz ab. Von den Kriegsschauplätzen im Nahen Osten gibt es keine kursbewegenden neuen Entwicklungen. Gleichwohl machen an den Märkten weiter Hoffnungen die Runde, dass die militärische Eskalation möglicherweise doch von kürzerer Dauer sein könnte, zumal am Vortag aus Geheimdienstkreisen angebliche Gesprächsbereitschaft des Iran kolportiert wurde.

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Dazu tut sich bei den Energiepreisen nach einer ersten Entspannung aktuell wenig. Brent-Öl kostet 82,71 Dollar, wieder etwas mehr als am späten Mittwoch. Die Konjunkturdaten des Tages dürften angesichts der derzeitigen Dominanz der geopolitischen Lage als Marktfaktor kaum eine Rolle spielen. Auf dem Programm stehen die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten, Im- und Exportpreise für Januar sowie die US-Produktivität im vierten Quartal 2025.

Die Quartalsergebnisse des Halbleiter- und Softwareherstellers Broadcom sind über den Erwartungen ausgefallen. Die Umsätze im Bereich Künstliche Intelligenz haben sich mehr als verdoppelt. Das dürfte die Stimmung für Halbleiteraktien generell weiter aufhellen, die allerdings am Vortag teils bereits deutlich zulegten. Vorbörslich geht es für Broadcom um fast 8 Prozent nach oben, wohingegen Nvidia, AMD und Intel knapp im Minus liegen.

Morgan Stanley werden knapp 1 Prozent niedriger gestellt. Die Bank baut laut Wall Street Journal rund 3 Prozent ihrer Belegschaft ab, entsprechend etwa 2.500 Mitarbeitern.

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Die Ticketbörse Stubhub verzeichnete einen Quartalsverlust und einen Umsatzrückgang. Für die Aktie geht es um 7,7 Prozent nach unten. Cracker Barrel Old Country Store legen dagegen um 7,5 Prozent zu, nachdem die Restaurantkette über erste Früchte ihrer Sanierungsbemühungen berichtete.

Okta verteuern sich um 1 Prozent auf Nasdaq.com. Der Experte für Identitätsmanagement und Sicherheit hat zwar einen besser als erwarteten Gewinn erzielt, allerdings enttäuscht der Ausblick etwas.

Rückenwind für Aktien von Energieanbietern könnte die Nachricht bringen, dass Alphabet, Microsoft, Meta Platforms, Oracle und Amazon zugesagt haben, mehr für Strom zu bezahlen, um zu verhindern, dass KI-Rechenzentren die Stromrechnungen der Verbraucher in die Höhe treiben.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/gos/ros

(END) Dow Jones Newswires

March 05, 2026 06:09 ET (11:09 GMT)

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14.01.2016NVIDIA UnderweightBarclays Capital
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