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TeamViewer-Aktie gefragt: Microsoft-Partnerschaft wird mit erweiterter Intune-Integration vertieft

06.03.26 17:55 Uhr

TeamViewer-Aktie steigt - diese Partnerschaft mit NASDAQ-Aktie Microsoft sorgt für Rückenwind | finanzen.net

TeamViewer hat eine erweiterte Integration seiner Enterprise-Plattform Tensor mit Microsoft Intune angekündigt, die höhere Effizienz sowie Sicherheit in den Mittelpunkt stellen soll.

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• Stärkere Intune-Integration angekündigt
• Nahtlose Synchronisation ohne Tool-Brüche
• Bessere Position im Wettbewerb um Großkunden?

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Wie TeamViewer am Donnerstag per Pressemitteilung ankündigte, wird die Integration der hauseigenen Enterprise-Lösung Tensor mit Microsoft Intune erweitert. Die neue Lösung soll es ermöglichen, den "Tool-Switch" zwischen Management- und Support-Plattformen weitgehend zu eliminieren und IT-Teams so operative Reibungsverluste zu ersparen.

TeamViewer baut IT-Brücke zu Microsoft

Im Zentrum der jüngsten Erweiterung steht dabei die Optimierung des Workflows zwischen TeamViewer Tensor und Microsoft Intune - einer führenden Managementlösung für Endgeräte in Unternehmen. Bisher mussten IT-Teams häufig zwischen unterschiedlichen Tools wechseln, um Support-Aufgaben auszuführen und Geräte zu verwalten. Die neue Integration beseitigt diesen Bruch, indem sie eine automatische Synchronisierung von Gerätedaten zwischen beiden Plattformen ermöglicht und damit eine konsistente, nahezu in Echtzeit verfügbare Sicht auf verwaltete Endpunkte schafft. Das reduziert doppelte Konfigurationsarbeit und senkt den administrativen Aufwand maßgeblich.

Zusätzlich wurde der unbeaufsichtigte Fernzugriff für Windows, macOS und Android etabliert, was Teams erlaubt, Geräte ohne aktive Nutzerinteraktion zu erreichen - ein Pluspunkt gerade im Support großer Geräteflotten. Darüber hinaus wird die TeamViewer-Konnektivität künftig auch für Intune-verwaltete Geräte angeboten, auf denen die Microsoft Company Portal-App nicht installiert ist. Damit adressiert TeamViewer ein typisches Problem vieler Unternehmen, deren Endgeräte unterschiedlich stark in das Microsoft-Ökosystem eingebunden sind.

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Sicherheit, Compliance und Effizienz im Fokus

Ein weiteres zentrales Element der neuen Integration ist die Unterstützung der Windows Local Administrator Password Solution (LAPS). Diese Technologie ermöglicht die bedarfsgerechte und sichere Freigabe von lokalen Administratorpasswörtern. In Kombination mit Microsoft Entra ID und den Sicherheitsrichtlinien von Intune können Unternehmen Conditional Access-Regeln durchsetzen, Sitzungen zentral auditieren und Remote-Support-Sitzungen in bestehende Governance- und Compliance-Rahmen einbetten. Für CIOs und Sicherheitsverantwortliche ist das ein entscheidender Vorteil in Zeiten verschärfter regulatorischer Anforderungen.

"IT-Teams stehen unter ständigem Druck, mit weniger Ressourcen mehr zu leisten", wird Alfredo Patron, Executive Vice President Global Partner Ecosystem and Channels bei TeamViewer, in der Pressemitteilung zitiert. "Unsere neue Integration zwischen TeamViewer Tensor und Microsoft Intune reduziert Reibungsverluste im täglichen IT-Betrieb, stärkt die Sicherheit auf Enterprise-Niveau und ermöglicht schnelleren sowie effizienteren Remote-Support. So können sich IT-Teams stärker auf strategische Prioritäten konzentrieren und gleichzeitig die Produktivität der Mitarbeitenden sicherstellen."

Derzeit ist die erweiterte Intune-Integration zunächst in einer Private Preview für ausgewählte Enterprise-Kunden und Partner verfügbar, bevor sie in den kommenden Wochen einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden soll.

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Neue Marktchancen für TeamViewer voraus?

Laut "Stock World" ist die vertiefte Microsoft-Partnerschaft eine Antwort auf das anspruchsvolle Marktumfeld und den Druck auf TeamViewer, das US-Wachstum wieder in Schwung zu bringen. Die vertiefte Intune-Integration könnte nun womöglich dabei helfen, größere Unternehmenskunden zu überzeugen und die Position im Enterprise-Segment zu stärken. Zudem könnte sie als Türöffner für weitere Kollaborationen und als Differenzierungsmerkmal gegenüber Wettbewerbern dienen.

An der Börse kam die Ankündigung bereits gut an: Die TeamViewer-Aktie gewann im Freitagshandel auf XETRA schließlich 3,74 Prozent auf 4,77 Euro.

Redaktion finanzen.net

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