Ottobock-Aktie unter Druck: Hohe Dividende überrascht - Kurs fällt weiter

Trotz überraschend hoher Dividende steht die Ottobock-Aktie weiter unter Druck und markiert neue Tiefs.
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Der Prothesenhersteller Ottobock will seine Aktionäre mit einer überraschend hohen Dividende bedenken. Der Hauptversammlung werde eine Dividende in Höhe von 97 Cent je Aktie vorschlagen, teilte das Unternehmen am Donnerstag im niedersächsischen Duderstadt mit. Von der Nachrichtenagentur Bloomberg erfasste Analysten hatten 93 Cent erwartet.
Hauptprofiteur der Dividendenzahlung ist der Milliardär Hans Georg Nädler, der knapp 52 Millionen Ottobock-Aktien und damit etwas mehr als 80 Prozent des Aktienkapitals hält.
Bereinigt etwa um Sondereffekte, sowie Zu- und Verkäufe stieg der Gewinn von Ottobock vergangenes Jahr um 83 Prozent auf gut 177 Millionen Euro. Die Strategie der Niedersachsen sieht vor, davon 30 bis 40 Prozent auszuschütten. Unterm Strich stand 2025 ein Gewinn von knapp 96 Millionen Euro.
Ottobock war im vergangenen Oktober an die Börse gegangen. Vom Ausgabepreis in Höhe von 66 Euro ging es zunächst bis auf etwas mehr als 75 Euro nach oben. Danach ging es kräftig nach unten. Am Donnerstag gibt der Kurs auf XETRA zeitweise weitere 1,90 Prozent nach und fiel auf 51,60 Euro. Zeitweise rutschte der Kurs sogar auf 51,05 Euro ab und damit auf den bisher tiefsten Stand seit dem Börsengang.
Das nach dem Kursrutsch der vergangenen Wochen mit rund 3,3 Milliarden Euro bewertete Unternehmen ist seit Dezember im SDAX gelistet.
/lew/zb/nas
DUDERSTADT (dpa-AFX)
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