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20.02.2019 16:11
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QIX Dividenden Europa: Mit diesem aktionärsfreundlichen Kurs übertrifft die Dividendenaktie der Woche alle Erwartungen

QIX aktuell: QIX Dividenden Europa: Mit diesem aktionärsfreundlichen Kurs übertrifft die Dividendenaktie der Woche alle Erwartungen | Nachricht | finanzen.net
QIX aktuell
Trotz jahrelangem Expansionskurs und den damit verbundenen teils hohen Investitionen hat Iberdrola seine Ausschüttungen bis zuletzt äußerst stabil gehalten. Dennoch wurden die Anteileigner in den letzten 10 Jahren mit einer ordentlichen Kapitalrendite verwöhnt.
Mit der vom Management für 2018 in Aussicht gestellten höheren Dividende von 0,351 Euro, würde sich aktuell wieder eine stattlich Rendite von fast 5% ergeben. Und in Zukunft sollen sogar bis zu 75% des Konzerngewinns ausgezahlt werden.

Mit einem Börsenwert von zurzeit mehr als 40 Mrd. Euro ist Iberdrola der drittgrößte Stromkonzern des Kontinents und zugleich der größte Erzeuger von Windenergie. Neben dem Windkraftgeschäft zählt der Versorger in Spanien aber auch zu den wichtigsten Betreibern von Wasserkraft-, Solar- und Thermalanlagen. Damit ist Iberdrola eines der führenden europäischen Unternehmen im Bereich Erneuerbare Energien. Zu den eigentlichen Kerngeschäften gehören dabei neben der Strom- und Gaserzeugung, auch deren Übertragung und Vermarktung. Vor allem aber bei der Erzeugung von Strom und im Vertrieb ist Iberdrola seit einiger Zeit auch in mehreren europäischen Ländern aktiv. Neben den Geschäften in Spanien und Großbritannien werden zudem Tochtergesellschaften und Energieanlagen in den USA, Brasilien, Mexico und Deutschland betrieben. Weltweit erreicht der Konzern mit seinen Dienstleistungen über 16 Mio. Kunden, allein 9 Mio. davon in Spanien.

Aktienrückkäufe und höhere Dividende nach 2018er Zahlen geplant

Ungeachtet wirtschaftlicher Eintrübungen konnte Iberdrola im vergangenen Jahr dank starker Geschäfte mit erneuerbaren Energien in Brasilien und Spanien erneut deutlich mehr verdienen. Wie das Unternehmen am Mittwoch bekannt gab, stieg 2018 der operative Gewinn (EBITDA) im Jahresvergleich um rund 28% auf 9,3 Mrd. Euro. Hierzu trug allein die brasilianische Tochter Neoenergia nach dem Zusammenschluss mit dem Energieunternehmen Elektro rund 570 Mio. Euro bei. An dem fusionierten Unternehmen hält Iberdrola seit über einem Jahr insgesamt 52% der Anteile. Auch der Gesamtumsatz machte mit Plus 12% auf 35,1 Mrd. Euro einen kräftigen Sprung. Spaniens größter Stromerzeuger profitierte dabei vor allem von höheren Netzgebühren und dem Geschäft mit erneuerbaren Energien, das um etwa ein Drittel zulegte. Letztlich war der Anstieg von Wasserkraft- und Windenergieerzeugung auf dem Heimatmarkt und in Brasilien besonders stark. Aber auch in Europa konnte Iberdrola die Stromproduktion mittels des neuen Offshore-Windparks "Wikinger" vor der Insel Rügen steigern. Nach der Inbetriebnahmen ist der Windpark des Unternehmens mit einer Leistung von 350 MW der bislang größte in der deutschen Ostsee. Dem Energieversorger blieb unter dem Strich trotz Währungsbelastungen mit 3 Mrd. Euro ein um 7,5% höherer Gewinn als 2017 übrig. Und das obwohl im Vorjahr positive Sondereffekte durch die Fusion der Windkrafttochter Gamesa mit dem Siemens-Windgeschäft anfielen. Der Iberdrola-Vorstand hat daraufhin für dieses Jahr ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von rund 1,15 Mrd. Euro angekündigt. Zudem soll den Aktionären eine um gut 8% höhere Dividende zugutekommen.

Solide Ausschüttungspolitik mit fast 5% Rendite

Trotz jahrelangem Expansionskurs und den damit verbundenen teils hohen Investitionen in Erneuerbare Energien hat Iberdrola seine Ausschüttungen bis zuletzt äußerst stabil gehalten. Dabei bewegte sich die Dividende im Verlauf der letzten 10 Jahre zwischen 0,28 und 0,33 Euro. Dennoch wurden die Anteileigner in diesem Zeitraum letztlich mit einer durchaus angemessenen Kapitalrendite von im Schnitt 4,4% verwöhnt. Und mit der vom Management für 2018 in Aussicht gestellten höheren Gewinnbeteiligung von 0,351 Euro, würde sich aktuell wieder eine Rendite von 4,8% ergeben. Ab 2020 wird von Iberdrola sogar eine Dividende zwischen 0,37 und 0,40 Euro angestrebt. In Zukunft sollen dabei bis zu 75% des Konzerngewinns ausgeschüttet werden, und damit weit mehr als in den Investitionsjahren davor.

Iberdrola befindet sich im Dividenden-Auswahlindex QIX Dividenden Europa. Der QIX Dividenden Europa ist ein Aktien-Index, der gezielt auf stabile und zuverlässige Dividendenzahler in Europa setzt. In den Index werden 25 europäische Aktien aufgenommen, die sich nach einem festgelegten und erfolgsbewährtem Regelwerk dafür qualifizieren. Neben einer hohen Dividendenrendite berücksichtigt das Regelwerk dabei fundamentale Kriterien wie Dividendenkontinuität, Dividendenwachstum oder Gewinnwachstum. Auch technische Aspekte wie stabile Kursverläufe mit niedriger Volatilität fließen in das Ranking mit ein.

Wenn Sie den QIX Dividenden Europa Index nachbilden wollen, bietet sich ein Index-Tracker der UBS an.

Hinweis: Da der QIX Dividenden Europa Index von finanzen.net und der Traderfox GmbH, einer Tochtergesellschaft der finanzen.net GmbH, entwickelt wurde, partizipieren die finanzen.net GmbH und die TraderFox GmbH indirekt oder direkt an der Vermarktung des QIX Dividenden Europa. Dies betrifft u.a. Lizenzeinnahmen von Emissionsbanken und KVGs.

Bildquellen: Traderfox

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13.02.2020Iberdrola SA Equal-WeightMorgan Stanley
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