ROUNDUP: Heidelberger Druckmaschinen steigert Umsatz - Auftragseingang sinkt

05.02.26 12:05 Uhr

Werte in diesem Artikel

HEIDELBERG (dpa-AFX) - Der Maschinenbauer Heidelberger Druck (Heidelberger Druckmaschinen) hat in einem schwierigen Marktumfeld im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 den Umsatz gesteigert. Der Auftragseingang und der operative Gewinn gingen jedoch zurück. An der Börse kam dies nicht gut an. Für die Aktie ging es zuletzt um mehr als zehn Prozent nach unten. Ihr Kurs fiel damit auf den tiefsten Stand seit Juli 2025. Seit dem Jahreswechsel hat das Papier fast ein Fünftel an Wert verloren.

Wer­bung

Analyst Stefan Augustin von Warburg Research sieht den größten Schwachpunkt der Quartalsergebnisse im Auftragseingang, der seine Schätzungen verfehlt habe. Die Bestellungen seien nicht nur niedriger ausgefallen als im Vorquartal, sie lägen auch unter dem Vorjahreswert. Daran schuld seien vor allem das Geschäft mit Lösungen für die Druck-, Verpackungs- und Verarbeitungsindustrie.

Der Umsatz stieg in den drei Monaten bis Ende Dezember im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf 617 Millionen Euro, wie das im SDAX notierte Unternehmen am Donnerstag in Heidelberg mitteilte.

Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sank im Vergleich zum Vorjahresquartal jedoch von 55 Millionen auf 50 Millionen Euro. Die entsprechende Marge lag bei 8,2 Prozent gegenüber 9,2 Prozent im Vorjahr. Unter dem Strich verbuchte Heidelberger Druck einen Gewinn von 17 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte der Konzern wegen Rückstellungen noch einen Verlust von 7 Millionen Euro ausgewiesen.

Wer­bung

Der Auftragseingang ging im Jahresvergleich von 550 Millionen Euro auf 517 Millionen zurück. Der Auftragsbestand lag mit 709 Millionen Euro noch deutlicher unter dem Vorjahreswert von 903 Millionen Euro. Den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr bestätigte das Management um Konzernchef Jürgen Otto dennoch.

So erwartet der Vorstand weiterhin einen Umsatz von 2,35 Milliarden Euro nach 2,28 Milliarden im Vorjahr. Die Marge auf Basis des bereinigten operativen Gewinns soll angesichts erheblicher Währungseffekte und anhaltend schwacher wirtschaftlicher Lage jedoch nur leicht steigen. Bisher hatte der Vorstand eine Steigerung von zuletzt 7,1 Prozent auf bis zu 8 Prozent in Aussicht gestellt. Jetzt dürfte sie nur den unteren Bereich dieser Spanne erreichen, hieß es./err/stw/stk

Ausgewählte Hebelprodukte auf Heidelberger Druckmaschinen

Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren. Wählen Sie einfach den gewünschten Hebel und wir zeigen Ihnen passende Open-End Produkte auf Heidelberger Druckmaschinen

NameHebelKOEmittent
NameHebelKOEmittent
Wer­bung

Nachrichten zu Heidelberger Druckmaschinen AG

Wer­bung

Analysen zu Heidelberger Druckmaschinen AG

DatumRatingAnalyst
12:26Heidelberger Druckmaschinen HoldWarburg Research
14.11.2025Heidelberger Druckmaschinen HoldWarburg Research
12.11.2025Heidelberger Druckmaschinen AddBaader Bank
04.08.2025Heidelberger Druckmaschinen AddBaader Bank
31.07.2025Heidelberger Druckmaschinen BuyBaader Bank
DatumRatingAnalyst
12.11.2025Heidelberger Druckmaschinen AddBaader Bank
04.08.2025Heidelberger Druckmaschinen AddBaader Bank
31.07.2025Heidelberger Druckmaschinen BuyBaader Bank
21.07.2025Heidelberger Druckmaschinen BuyBaader Bank
11.06.2025Heidelberger Druckmaschinen BuyBaader Bank
DatumRatingAnalyst
12:26Heidelberger Druckmaschinen HoldWarburg Research
14.11.2025Heidelberger Druckmaschinen HoldWarburg Research
01.09.2021Heidelberger Druckmaschinen HoldWarburg Research
10.02.2021Heidelberger Druckmaschinen HoldWarburg Research
13.11.2020Heidelberger Druckmaschinen HaltenIndependent Research GmbH

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Heidelberger Druckmaschinen AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen