Thyssenkrupp-Beschäftigte fordern Verzicht auf Dividende
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BOCHUM (dpa-AFX) - Vor der Hauptversammlung des Industriekonzerns thyssenkrupp in Bochum haben mehrere hundert Beschäftigte bei einer Demonstration an die Aktionäre appelliert, auf eine Dividende zu verzichten. "Nach dem jüngsten Börsengang der Marine haben Aktionäre bereits überdurchschnittlich profitiert. Jetzt eine Dividende aus der Substanz auszuschütten, wäre wirtschaftlich falsch und ein fatales Signal", hieß es in einem Flugblatt der IG Metall.
Die Aktionäre sollen bei der Hauptversammlung über eine Dividende in Höhe von 15 Cent je Aktie entscheiden. Insgesamt will das Unternehmen 93 Millionen Euro ausschütten.
Die IG Metall warf dem Unternehmen einen rücksichtslosen Umgang mit Beschäftigten vor. "Der Mensch gehört in den Mittelpunkt, nicht die Rendite", hieß es.
An der Demonstration nahmen auch Beschäftigte des Duisburger Stahlherstellers HKM teil, der vor einer ungewissen Zukunft steht. "Wir wollen endlich einen Sozialtarifvertrag", sagte Betriebsratschef Marco Gasse. HKM ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Stahlfirmen Thyssenkrupp Steel, Salzgitter und Vallourec und beschäftigt rund 3.000 Menschen. Laut IG Metall soll ein Sozialtarifvertrag regeln, wie der erwartete Personalabbau sozialverträglich gestaltet werden kann. Über ihn wird seit mehreren Monaten verhandelt./tob/DP/nas
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