Trotz KI-Konkurrenz

Jim Cramer outet sich als Fan der Alphabet-Aktie: "Bei einem Rücksetzer nachkaufen!"

08.05.24 23:07 Uhr

Jim Cramer macht sich wegen KI keine Sorgen um Alphabet-Aktie: "Bei einem Rücksetzer nachkaufen!" | finanzen.net

Die Google-Mutter Alphabet hat mit ihrem Quartalsbericht die Investoren überzeugt. Auch Börsenguru Jim Cramer zeigte sich euphorisch zu dem Konzern.

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• Quartalszahlen von Alphabet werden positiv aufgenommen
• Alphabets KI-Engagement wirkt positiv
• Börsenexperte Jim Cramer ist von Alphabet begeistert

Alphabet konnte den Konzernumsatz im ersten Quartal 2024 deutlich um 15 Prozent gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode auf nun 80,54 Milliarden US-Dollar steigern. Dabei wuchsen die Einnahmen aus dem klassischen Geschäft mit Online-Werbung - die nach wie vor die Basis von Googles Geschäft bilden - um 13 Prozent auf 61,66 Milliarden US-Dollar. Mit +28 Prozent fiel das Plus der Cloud-Sparte, auf deren Rechnern die Google-KI "Gemini" läuft, mehr als doppelt so hoch aus. Es sei ermutigend, dass Anwender bei der Internet-Suche immer häufiger die Unterstützung von künstlicher Intelligenz (KI) in Anspruch nehmen, kommentierte Alphabet-Chef Sundar Pichai.

KI-Boom schiebt Alphabet an

Angesichts seiner großen Bedeutung für den Konzern schauen Investoren sehr genau auf die Entwicklung von Googles Werbegeschäft. Denn es besteht die Sorge, dass die Versuche von Konkurrenten, mit Hilfe künstlicher Intelligenz direkte Antworten statt Links anzuzeigen, negative Folgen für die seit Jahren dominierende Suchmaschine haben.

Angesichts dessen bemüht sich auch Google selbst, die eigene Websuche mit KI-Funktionen zu verbessern. So kann man etwa auf Samsungs neuem Top-Smartphone Galaxy S24 sowie auf den neueren Modellen von Googles eigenen Telefonen der Marke Pixel eine Suchanfrage auslösen, indem man ein Objekt oder ein Wort auf dem Display einkreist. Laut Konzernchef Sundar Pichai wurden solche Angebote zuletzt verstärkt genutzt. Deshalb ist er optimistisch, dass es Google gelingen werde, das Geschäftsmodell an die neuen KI-Möglichkeiten anzupassen.

Jim Cramer unbesorgt wegen künstlicher Intelligenz

Auch der ehemaliger Hedgefonds-Manager Jim Cramer zählte zu jenen, die sich Sorgen darüber gemacht haben, wie KI das Suchmaschinengeschäft von Alphabet - ihr "Brot und Butter" - beeinträchtigen könnte. Doch wie er jüngst auf "CNBC" verriet, ist er nun, nachdem er sich die Telefonkonferenz des Unternehmens angehört habe, davon überzeugt, dass KI der Suche hilft, was wiederum den Werbeeinnahmen zugutekomme.

"Bei Alphabet ermutigen uns die Rentabilität und Transparenz, dass sich KI unmittelbar auszahlen wird, und sie mussten offensichtlich viel ausgeben, um die Bedürfnisse neuer Kunden zu erfüllen", sagte Cramer. "Wir möchten immer, dass Unternehmen mehr ausgeben, um ihre Kunden zufrieden zu stellen", fügte er hinzu.

Jim Cramer mit Quartalsergebnis von Alphabet zufrieden

"Diese gesamte Telefonkonferenz war für mich eine Art Meisterklasse in Transparenz und Gesundheit", lobte Cramer, dessen CNBC Investing Club Charitable Trust Alphabet-Aktien besitzt. "Ich habe mich großartig gefühlt, weil wir [die Aktie] im Wohltätigkeitsfonds besitzen", erklärte der Börsenexperte und fügte hinzu, dass er die Aktie kaufen würde, sollte der Kurs "stark zurückgehen".

Optimistisch stimmt Cramer neben den Chancen durch KI und dem Erfolg des Cloud-Geschäfts auch die zufriedenstellende Entwicklung von YouTube, das ein großer positiver Faktor im Werbeerlös-Wachstum des Unternehmens sei. Auch das Alphabet-Management selbst habe sich während der Telefonkonferenz optimistisch gezeigt und prognostiziert, dass YouTube und die Cloud bis Ende 2024 zusammen auf 100 Milliarden US-Dollar kommen werden.

Redaktion finanzen.net

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