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24.06.2020 17:30

Anleihen auf Renault: Schöne Rendite einfahren

Euro am Sonntag-Anleihecheck: Anleihen auf Renault: Schöne Rendite einfahren | Nachricht | finanzen.net
Euro am Sonntag-Anleihecheck
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Die Anleihen des französischen Autobauers versprechen höhere Erträge als Bonds von VW oder Peugeot. Das Risiko ist dennoch vertretbar. Die Details und unsere Einschätzung.
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€uro am Sonntag

von Thomas Strohm, Euro am Sonntag

Den Renault Zoe gibt es dank des verdoppelten Bundeszuschusses für E-Autos und eines erhöhten Herstellerrabatts nun um satte 10.000 Euro günstiger. Und auch die Käufer von Fahrzeugen mit konventionellem Antrieb gehen - trotz des vergeblichen Hoffens auf eine generelle staatliche Abwrackprämie - nicht leer aus. Beim Kauf eines neuen Diesel oder Benziners gewährt Renault von Juli bis Oktober einen Nachlass in Höhe der Mehrwertsteuer. Die Rabattschlacht der Hersteller hat Fahrt aufgenommen. Schließlich müssen die Konzerne versuchen, die Kaufzurückhaltung zu beenden und ihre Neuwagen vom Hof zu bringen.

Die Analysten von Goldman Sachs haben ihre Schätzungen für den weltweiten Autoabsatz im laufenden Jahr angehoben, der Rückgang im Vergleich zu 2019 soll demnach nicht so stark ausfallen wie zunächst befürchtet. Im Zuge dessen hat die US-Investmentbank auch gerade ihr Kursziel für die Renault-Aktie von 28 auf 30 Euro erhöht und die Einschätzung mit "Kaufen" bestätigt.

Hindernisse beim Anleihekauf

Anleihefans, die Bonds von Renault erwerben wollen, stoßen indes auf ein Problem: Die meisten der Papiere haben eine sogenannte Make-Whole-Klausel in den Anleiheprospekten. Dies reicht den Banken, um die Bonds als PRIIP einzustufen und Privatanlegern eine Kauforder zu verwehren. Es gibt aber ein paar Renault-Anleihen, die keine derartige Klausel haben. Etwa Papiere, die von der Finanztochter des Konzerns emittiert wurden, der RCI Banque.

Banktochter mit besserem Rating

Die RCI Banque hat mit "BBB" von Standard & Poor’s (S & P) ein Rating im Investment-Grade. Die Note ist wegen der Banklizenz, der strengeren Regulierung im Finanzsektor und des direkten Zugangs zu EZB-Liquidität besser als das Rating der Mutter. Die Note der Banktochter blieb auch unverändert, als S & P im April das Rating von Renault wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf "BB+" senkte, womit der Autokonzern den Investment-Grade-Status einbüßte. Moody’s hatte Renault bereits im Februar ins High-Yield-Segment abgestuft, Fitch im März.

Um die Profitabilität zu erhöhen, hat Renault jüngst ein Sparprogramm vorgestellt. 15.000 Stellen sollen wegfallen. Zugleich soll die Zusammenarbeit mit den Partnern Nissan und Mitsubishi enger werden. In der Corona-Krise hilft auch der Staat, damit die Liquidität gesichert ist: Banken stellen bis zu fünf Milliarden Euro bereit, für 90 Prozent des Kredits bürgt der französische Staat, der traditionell 15 Prozent der Renault-Aktien besitzt. Die etwas höheren Risikoprämien, die bei Anleihen der Renault-Gruppe im Vergleich etwa zu VW oder Groupe PSA winken, können Anleger somit einstreichen.

Bond der RCI Banque: Die Papiere der Banktochter von Renault bieten ein gutes Verhältnis von Rendite und Risiko.










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Bildquellen: FotograFFF / Shutterstock.com, Julien Hekimian/Getty Images

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03.07.2020Renault overweightJP Morgan Chase & Co.
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03.06.2020Renault buyGoldman Sachs Group Inc.
01.07.2020Renault Sector PerformRBC Capital Markets
30.06.2020Renault NeutralUBS AG
29.05.2020Renault NeutralUBS AG
29.05.2020Renault NeutralGoldman Sachs Group Inc.
28.05.2020Renault NeutralUBS AG
18.06.2020Renault UnderperformJefferies & Company Inc.
29.05.2020Renault UnderperformJefferies & Company Inc.
17.04.2020Renault UnderperformJefferies & Company Inc.
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