22.09.2021 21:31

Euro unter Druck - die Gründe

Nach Fed-Zinsentscheid: Euro unter Druck - die Gründe | Nachricht | finanzen.net
Nach Fed-Zinsentscheid
Folgen
Der Euro hat am Mittwoch mit Kursverlusten auf die Zinsentscheidungen der US-Notenbank (Fed) reagiert.
Werbung
Die Gemeinschaftswährung Euro war zunächst auf ein Tageshoch von 1,1755 US-Dollar geklettert, geriet dann aber unter Druck und fiel auf das Tagestief von 1,1685 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1729 (Dienstag: 1,1738) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8526 (0,8519) Euro.
Werbung
Jetzt Devisen mit bis zu Hebel 30 handeln
Handeln Sie mit Devisen mit hohem Hebel und kleinen Spreads. Mit nur 100,00 € können Sie von der Wirkung von 3.000 Euro Kapital profitieren!
Hinweis zu Plus500: 74% der Privatanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Plus500UK Ltd ist zugelassen und reguliert durch Financial Conduct Authority (FRN 509909). Plus500CY Ltd ist autorisiert und reguliert durch CySEC (#250/14).

Die Fed hält zwar vorerst an ihrer sehr lockeren Geldpolitik fest, steuert aber auf eine weniger großzügige Linie zu. Der Leitzins bleibt in der niedrigen Spanne von 0,0 bis 0,25 Prozent. Auch die konjunkturstützenden Käufe von Wertpapieren von 120 Milliarden Dollar pro Monat werden erst einmal fortgesetzt. Die Zentralbank signalisierte jedoch, dass die Käufe demnächst zurückgefahren werden könnten.

"Falls die Fortschritte im Großen und Ganzen wie erwartet anhalten, ist der Ausschuss der Ansicht, dass eine Drosselung des Tempos der Anleihekäufe bald gerechtfertigt sein könnte", erklärte die Fed. Die Wirtschaft habe sich auf die Ziele der Zentralbank zu bewegt. Die Inflation war zuletzt hoch, während die Wirtschaft und der Arbeitsmarkt sich von der Pandemie erholten.

Zudem habe der geldpolitische Ausschuss über das Tempo des beabsichtigen Ausstiegs diskutiert, sagte der Fed-Vorsitzende Jerome Powell nach der Zinssitzung. Wahrscheinlich sei es angemessen, den Prozess Mitte 2022 zu beenden. Eine weniger lockere Geldpolitik der US-Notenbank würde tendenziell den Dollar stützen.

/la/jha/

NEW YORK (dpa-AFX)

Bildquellen: Alessio Ponti / Shutterstock.com
Werbung

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,1284-0,0026
-0,23
Japanischer Yen127,5230-0,1720
-0,13
Pfundkurs0,8529-0,0009
-0,11
Schweizer Franken1,03910,0016
0,15
Russischer Rubel83,2340-0,4370
-0,52
Bitcoin43190,9297-474,4922
-1,09
Chinesischer Yuan7,1895-0,0216
-0,30

Heute im Fokus

Asiens Börsen überwiegend leichter -- Bitcoin unter 50.000-Dollar-Marke -- Post-Chef soll wohl Chefkontrolleur der Telekom werden -- Evergrande warnt vor Zahlungsausfall - AstraZeneca im Fokus

Aufregung nach spektakulärem Bundesliga-Gipfel zwischen FC Bayern und BVB. Bewegung im Ringen um italienischen Telekomkonzern TIM. Deutsche Wohnen ersetzt zooplus im MDAX - Auch Änderungen in SDAX und TecDAX. Porsche SE verlängert Pötsch-Vorstandsmandat.
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Umfrage

Wie hat sich Ihr Wertpapierdepot seit Jahresbeginn entwickelt?

finanzen.net zero
finanzen.net zero

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln