Nach Konjunkturdaten

Darum fällt der Euro trotz Brexit-Einigung

14.11.18 13:19 Uhr

Darum fällt der Euro trotz Brexit-Einigung | finanzen.net

Der Kurs des Euro ist am Mittwoch leicht unter Druck geraten.

Werte in diesem Artikel
Devisen

0,1237 EUR 0,0000 EUR 0,03%

8,0814 CNY -0,0022 CNY -0,03%

0,8672 GBP 0,0000 GBP 0,00%

9,0417 HKD -0,0103 HKD -0,11%

183,4035 JPY 0,0000 JPY 0,00%

1,1595 USD -0,0002 USD -0,01%

1,1540 EUR 0,0030 EUR 0,26%

0,0055 EUR 0,0000 EUR -0,03%

0,8625 EUR 0,0004 EUR 0,05%

Im Mittagshandel kostete die Gemeinschaftswährung 1,1277 US-Dollar. In der Nacht war der Euro noch bis auf 1,1320 Dollar gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,1261 (Montag: 1,1265) Dollar festgesetzt.

Zunächst belasteten schwache Konjunkturdaten aus Deutschland den Euro. Die deutsche Wirtschaft ist im Sommer stärker geschrumpft als von Volkswirten erwartet. Es war der erste Rückgang seit dem Jahr 2015.

Der Euro gab damit einen Teil seiner Vortagesgewinne wieder ab. Am Vortag hatte der Euro noch von der Einigung der EU und Großbritanniens auf einen Brexit-Entwurf profitiert. Mittlerweile wachsen jedoch Zweifel, dass Premierministerin Theresa May ihre Minister und später das Parlament von dem Entwurf überzeugen kann. Die Minister treffen sich um 15.00 Uhr.

Das britische Pfund ist deutlich unter Druck geraten. Der Kurs fiel auf 1,2922 Dollar zurück. Im frühen Handel hatte das Pfund noch über 1,13 Dollar notiert.

Am Nachmittag stehen in den USA noch Zahlen zu den Verbraucherpreisen auf dem Kalender./jsl/jkr/jha/

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: iStock, Marian Weyo / Shutterstock.com