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11.11.2016 08:58
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WhatsApp gibt in Europa keine Nutzerdaten mehr an Facebook weiter

Facebook knickt ein: WhatsApp gibt in Europa keine Nutzerdaten mehr an Facebook weiter | Nachricht | finanzen.net
Facebook knickt ein
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WhatsApp leitet vorläufig keine Kundendaten mehr an den Mutterkonzern Facebook weiter. Ein generelles Aus für die Weitergabe bedeutet dieser Schritt jedoch nicht: Das Unternehmen möchte in der Zwischenzeit die Kritik von Behörden und Datenschützern überprüfen.
Facebook hat nach dem Einschreiten von Datenschützern die Datenweitergabe europäischer Whatsapp-Nutzer an den Mutterkonzern ausgesetzt. Der vorläufige Stopp soll den Behördenvertretern in Europa die Möglichkeit geben, ihre Kritik und Sorgen vorzubringen. Facebook selbst wolle ebenfalls die Zeit nutzen, um die Bedenken abzuwägen und letztendlich eine Entscheidung zu treffen, erklärte das weltgrößte Online-Netzwerk.

Datenweitergabe umstritten

Im August hatte der Kurzmitteilungsdienst WhatsApp angekündigt, seine AGB-Nutzungsbedingungen zu ändern. Mit diesen neuen Richtlinien gehen jedoch große Veränderungen einher. WhatsApp gibt die Telefonnummer der Nutzer an Facebook weiter - unabhängig davon, ob der jeweilige Nutzer auch in dem sozialen Netzwerk aktiv ist. Zudem sollen dem Mutterkonzern Informationen darüber geliefert werden, welche Nutzer wie oft den Kurzmitteilungsdienst nutzen. Damit tritt genau das ein, wovor sich viele Nutzer gefürchtet haben: Facebook gewinnt mit der Datenweitergabe einen tiefen Einblick in die Privatsphäre jedes einzelnen Users. Im Gegenzug werden ihnen eine besser personalisierte Werbung und optimierte Freunde-Vorschläge versprochen. Zwar besteht für WhatsApp-Mitglieder die Möglichkeit, die Verwendung von Daten für die Personalisierung von Werbezwecke und Freundesvorschlägen zu unterbinden. Jedoch muss man damit einverstanden sein, dass die Telefonnummer mit Facebook geteilt wird, wenn man die App weiterhin nutzen möchte.

Datenschützer alarmiert

Viele Datenschützer haben sich gegen die neuen Nutzungsbedingungen von WhatsApp gewehrt. So auch der Hamburger Datenschützer Johannes Caspar. Er ist für Facebook bundesweit zuständig, weil das US-Unternehmen in Hamburg seine nationale Niederlassung betreibt. Durch eine Verwaltungsordnung untersagt er Facebook, Daten von deutschen WhatsApp-Nutzer in Deutschland zu erheben und zu speichern. Somit möchte er erreichen, dass die rund 35 Millionen WhatsApp-Mitglieder in Deutschland selbst über die Weitergabe ihrer Daten entscheiden können. Jedoch ist aus Sicht von Facebook nicht Caspar dafür zuständig, sondern die irische Datenschutzbehörde am Sitz des internationalen Geschäfts des Netzwerks. Aber auch die Datenschützer in Irland prüfen die Datenweitergabe.

Facebook hatte 22 Milliarden bezahlt

Als Facebook den Messengerdienst vor rund zwei Jahren für etwa 22 Milliarden US-Dollar gekauft hatte, sicherte er zu, WhatsApp als eigenständig zu betrachten. Das Unternehmen erklärte damals, dass die Daten bis auf Weiteres getrennt bleiben und WhatsApp weiterhin unabhängig agieren soll. Es wurde auch jetzt wieder versichert, dass Facebook keinen Zugang zu Inhalten von WhatsApp-Nutzern bekomme - auch weil diese verschlüsselt seien.

Redaktion finanzen.net
Bildquellen: dolphfyn / Shutterstock.com, Twin Design / Shutterstock.com
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