finanzen.net
20.01.2015 15:10
Bewerten
(195)

Gold: Kauflaune hält weiter an

Gold und Rohöl: Gold: Kauflaune hält weiter an | Nachricht | finanzen.net
Gold und Rohöl
Der Goldpreis kletterte am Dienstag im Zuge einer sich eintrübenden Weltkonjunktur auf den höchsten Stand seit fast fünf Monaten.
von Jörg Bernhard

Zum Wochenstart revidierte der Internationale Währungsfonds seine Prognosen für die Weltwirtschaft von ursprünglich 3,8 auf 3,5 Prozent (2015) und von 4,0 auf 3,7 Prozent (2016). Ganz anders die Einschätzung zur US-Wirtschaft. Deren Wachstum wurde von 3,1 auf 3,6 Prozent (2015) bzw. von 3,0 auf 3,3 Prozent (2016) kräftig nach oben revidiert. Aus diesem Grund hält sich der Dollarindex, der die US-Währung mit sechs anderen wichtigen Währungen vergleicht, auf dem höchsten Stand seit neun Jahren. Normalerweise wäre dies kein gutes Omen für den Goldpreis, doch die Aussicht auf quantitative Lockerungsmaßnahmen der EZB und die anstehenden Parlamentswahlen in Griechenland lassen Gold in einer Zeit explodierender Staatsschulden nichtsdestotrotz als attraktive Anlage aussehen. Dies hatte wohl auch die Schweizer Nationalbank am vergangenen so gesehen, die Kopplung des Franken an den Euro aufgegeben und sich gesagt: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis gegenüber Freitag mit steigenden Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 8,90 auf 1.285,80 Dollar pro Feinunze.

Werbung
Öl, Gold, alle Rohstoffe mit Hebel (bis 30) handeln
Handeln Sie Rohstoffe mit hohem Hebel und kleinen Spreads. Sie können mit nur 100,00 € mit dem Handeln beginnen, um von der Wirkung von 3.000 Euro Kapital zu profitieren!
76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Rohöl: Verkaufsdruck wegen IWF

Die vom IWF nach unten revidierten Wachstumsprognosen für die Weltwirtschaft belasten den Ölpreis in erheblichem Maße. In China soll sich das Wirtschaftswachstum auf 6,8 Prozent (2015) bzw. 6,3 Prozent (2016) beruhigen. An den Energiemärkten fragt man sich nun, wie das enorme Angebot verschwinden soll, wenn wichtige Nachfrager wie China künftig "kleinere Brötchen backen" werden. Die USA dürfte wohl kaum einspringen, schließlich verfolgt man dort die Strategie, sich dank Schieferöl verstärkt zum Selbstversorger zu entwickeln.
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit fallenden Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt (Februar) gegenüber Freitag um 1,76 auf 46,93 Dollar, während sein Pendant auf Brent (März) gegenüber Montag um 0,39 auf 48,45 Dollar zurückfiel.

Bildquellen: Tatiana Popova / Shutterstock.com

Nachrichten zu Goldpreis

  • Relevant
    3
  • Alle
    +
  • ?
Value-Stars-Kolumne
Gold: Das Ende des FED-Feuerwerks?
Seit einigen Wochen geht es bei Gold nicht mehr vorwärts, der Kurs konsolidiert eher seit-abwärts auf hohem Niveau. Wieder dürfte die FED dabei ein wesentlicher Faktor sein.
19:15 Uhr
19.11.19

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.472,600,05
0,00%
Kupferpreis5.821,406,40
0,11%
Ölpreis (WTI)56,911,76
3,19%
Silberpreis17,160,00
0,01%
Super Benzin1,370,00
0,15%
Weizenpreis179,75-0,75
-0,42%

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber

Heute im Fokus

DAX schließt leichter -- US-Börsen schwächer -- Kein Testat für singapurische Wirecard-Tochter -- Lufthansa-Schlichtung geplatzt -- Conti, Rheinmetall, Daimler, Uber, Merck im Fokus

SAP-Mitbegründer Plattner verkauft Aktien für 100 Millionen Euro. Telekom will anscheinend in ihrem Kernnetz auf Huawei verzichten. Allianz-Chef hält Übernahme eines Lebensversicherers für möglich. Salesforce erhöht Umsatzausblick. Intesa und Nexi wollen enger kooperieren. Dermapharm mit Umsatzsprung.
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Umfrage

Wo sehen Sie den Bitcoin-Kurs Ende 2019?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
NEL ASAA0B733
Ballard Power Inc.A0RENB
Daimler AG710000
Aurora Cannabis IncA12GS7
Deutsche Bank AG514000
CommerzbankCBK100
Apple Inc.865985
Microsoft Corp.870747
BASFBASF11
Amazon906866
EVOTEC SE566480
Plug Power Inc.A1JA81
Allianz840400
K+S AGKSAG88