21.01.2022 17:54

Deshalb machen die Ölpreise einen Teil ihrer Verluste wieder wett

Trübe Börsenstimmung: Deshalb machen die Ölpreise einen Teil ihrer Verluste wieder wett | Nachricht | finanzen.net
Trübe Börsenstimmung
Folgen
Die Ölpreise haben am Freitag einen großen Teil ihrer im Handelsverlauf erlittenen Verluste wieder wettgemacht.
Werbung
Nachdem die beiden wichtigsten Rohölsorten Brent und WTI zunächst noch nach ihrem jüngsten Höhenflug deutlich nachgegeben hatten, entspannte sich die Lage wieder. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 88,12 US-Dollar. Das waren lediglich 26 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 18 Cent auf 85,37 Dollar.
Werbung
Öl, Gold, alle Rohstoffe mit Hebel (bis 30) handeln
Handeln Sie Rohstoffe mit hohem Hebel und kleinen Spreads. Sie können mit nur 100,00 € mit dem Handeln beginnen, um von der Wirkung von 3.000 Euro Kapital zu profitieren!
Plus500: Beachten Sie bitte die Hinweise5 zu dieser Werbung.

Zunächst hatte die deutlich eingetrübte Börsenstimmung noch Druck auf die Erdölpreise ausgeübt. Rohöl gilt als riskante Anlageklasse, die durch fallende Aktienkurse häufig in Mitleidenschaft gezogen wird. Zudem verwiesen Beobachter auf US-Lagerdaten vom Vortag. Das amerikanische Energieministerium hatte einen deutlichen Aufbau der landesweiten Ölvorräte gemeldet.

Zuletzt jedoch drehten wichtige US-Aktienindizes nach teils deutlichen Verlusten wieder ins Plus, was die Ölpreise stützte. Diese bewegten sich damit weiterhin in Reichweite ihrer in dieser Woche erzielen mehrjährigen Höchststände.

Generell sorgt am Ölmarkt ein knappes Angebot bei einer zugleich soliden Nachfrage für Auftrieb. Die derzeitige Corona-Welle scheint den Bedarf an Erdöl weniger stark zu beeinflussen als vorherige Wellen, da die Omikron-Variante des Virus häufig nicht ganz so starke Symptome hervorruft und die wirtschaftlichen Auswirkungen bisher weniger heftig ausfallen.

Die Rohstoffexperten der Commerzbank sind der Ansicht, dass sich die Ölpreise zuletzt mehr und mehr von den Fundamentaldaten abgekoppelt hätten. Denn eine Angebotsknappheit bestehe auf Basis neuer Prognosen von Opec und Internationaler Energieagentur nicht. Zudem habe der Markt zuletzt nur noch auf Nachrichten reagiert, die für höhere Preise gesprochen hätten. Ob sich die aktuelle Korrektur fortsetze oder das niedrigere Preisniveau als Kaufgelegenheit erachtet werde, sei ungewiss.

SINGAPUR (dpa-AFX)

Bildquellen: Jim Barber / Shutterstock.com, Mindscape studio / Shutterstock.com

Nachrichten zu Ölpreis

  • Relevant
    2
  • Alle
    +
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für einen Rohstoff erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten, die sich im Speziellen mit diesem Rohstoff befassen

Alle: Alle Nachrichten, die diesen Rohstoff betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Rohstoffe betreffen

mehr News

Jetzt noch kostenlos anmelden!

Dank Corona erlebte die E-Commerce-Branche in den letzten Jahren einen wahren Boom. Dabei konnten vornehmlich Trader attraktive Renditen erzielen. Wie die Zukunft der Online-Händler aussieht und auf welche Aktien Sie dabei unbedingt einen Blick werfen sollten, erfahren Sie im B2B-Seminar morgen um 18 Uhr.
Werbung

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.824,0544,45
2,50%
Kupferpreis9.063,8545,55
0,51%
Ölpreis (WTI)113,933,73
3,38%
Silberpreis21,620,52
2,49%
Super Benzin2,070,00
0,05%
Weizenpreis437,0020,25
4,86%

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber

Heute im Fokus

Ukraine-Krieg im Ticker: DAX schließt unter 14.000 Punkten -- US-Handel endet uneinheitlich -- Twitter-Anwälte werfen Elon Musk Vertraulichkeitsbruch vor -- McDonald's, Valneva, Deutsche Bank im Fokus

JetBlue strebt feindliche Übernahme von Spirit an. EU-Kommission korrigiert Prognose für Wirtschaftswachstum und Inflation drastisch. adesso mit unerwartet hohem Gewinn. Vantage Towers erreicht Ziele. Russischer Gas-Transit durch die Ukraine fällt weiter. Chinas Wirtschaft leidet stärker als erwartet unter Null-COVID-Strategie. Porsche baut Präsenz in Nordeuropa aus.
Werbung
Werbung
Neue Funktionen als Erstes nutzen
Sie nutzen finanzen.net regelmäßig? Dann nutzen Sie jetzt neue Funktionen als Erstes!
Hier informieren!
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Umfrage

Worüber machen Sie sich derzeit die größeren Sorgen?

finanzen.net zero
finanzen.net zero

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln