Ackermann sieht keine Finanzierungsprobleme für die Deutsche Bank
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FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche-Bank-Chef (Deutsche Bank) Josef Ackermann sieht sein Unternehmen für die Marktturbulenzen und strengere Kapitalregeln weiter gut gerüstet. Das Institut habe seine Kapital- und Refinanzierungsressourcen so gestärkt, dass es für die Herausforderungen "besser denn je" vorbereitet sei, schrieb im am Dienstag veröffentlichten Quartalsbericht. Zuletzt hatten Analysten bei der Deutschen Bank für den Fall eines Schuldenschnitts in den Euro-Schuldenländern einen besonders hohen Kapitalbedarf vermutet.
Die Liquiditätsreserven seien auf 180 Milliarden Euro aufgestockt worden, sagte Ackermann. Zudem habe die Deutsche Bank "weiterhin uneingeschränkten Zugang" zu den Finanzierungsmärkten. Die Refinanzierung für dieses Jahr sei bereits Ende September "zu sehr günstigen Konditionen" abgeschlossen worden. Die Deutsche Bank habe nun bereits mit der Vorfinanzierung für 2010 begonnen.
Die harte Kernkapitalquote bezifferte die Bank auf 10,1 Prozent Ende September, zu Jahresbeginn lag sie bei 8,7 Prozent. Die Deutsche Bank sei sehr gut auf die künftig strengeren Eigenkapitalvorschriften vorbereitet und könne diese vor Ablauf der festgelegten Fristen erfüllen, erklärte Ackermann. Laut dem neuen internationalen Banken-Regelwerk Basel III haben die Banken für den Aufbau eines größeren Kapitalpuffers bis 2018 Zeit.
In der EU wird nun aber angesichts der Krise darüber diskutiert, die Banken schon bis Mitte kommenden Jahres dazu zu zwingen, ihre Kapitalquoten auszubauen./enl/zb
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