Aktien von PUMA und adidas im Höhenflug: Mike Ashley steigt bei PUMA ein - Insiderkauf bei adidas

Der mögliche größere Einstieg des britischen Milliardärs und Investors Michael Ashley bei PUMA hat die Aktien des Sportwarenkonzerns am Donnerstag angetrieben.
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Die Anleger haben am Donnerstag bei adidas und PUMA zugegriffen. Damit führten die Aktien der beiden Sportwarenhersteller die Gewinnerliste im DAX beziehungsweise MDAX an. Schließlich verteuerten sich die PUMA-Papiere via XETRA um 4,48 auf 22,62 Euro. Für adidas-Aktien ging es derweil um 2,33 Prozent aufwärts auf 145,10 Euro.
Bei PUMA sorgte eine Transaktion des britischen Milliardärs und Investors Michael Ashley für Schwung. Konkret geht es um den Verkauf von Finanzinstrumenten (sogenannte Short Puts), die bei Fälligkeit rund 5,6 Prozent der Stimmrechte an PUMA bedeuten. Dies geht aus einer Stimmrechtsmitteilung hervor.
Seit Dezember pendeln die Papiere um die Marke von 23 Euro, teils mit starken Ausschlägen in beide Richtungen.
Ashley räumt durch den Verkauf dieser Put-Optionen den Käufern das Recht ein, ihm PUMA-Aktien zu veräußern, sollten die PUMA-Aktien unter eine festgelegte Kursschwelle rutschen. Im Gegenzug erhält er als sogenannter Stillhalter in dem Geschäft im Voraus eine Optionsprämie.
Ashley setzt anscheinend darauf, dass die PUMA-Papiere zumindest nicht allzu viel an Wert verlieren oder sogar steigen. Laut einem Börsianer könnte er aber auch darauf spekulieren, einen aus seiner Sicht günstigen Einstieg bei PUMA zu erwischen - wenn der Kurs unter die vereinbarte Put-Schwelle fällt. Über andere Finanzinstrumente werden Ashley gegenwärtig 0,17 Prozent an PUMA zugerechnet.
Die Frasers Group von Ashley ist auch als aktivistischer Investor bekannt, will also bei Unternehmen auch gerne mal ein Wörtchen mitreden. Die Frasers Group hält etwa rund 25 Prozent am Modekonzern HUGO BOSS.
Derweil nutzte adidas-Chef Björn Gulden den Kursrutsch der vergangenen Tage, der den Aktien ein Tief seit Anfang 2023 eingebrockt hatte, zum Kauf. Laut einer Stimmrechtsmitteilung erwarb Gulden am Donnerstag adidas-Titel für gut 500.000 Euro.
Mehrere Analysten senkten zwar nach den zur Wochenmitte veröffentlichten Geschäftszahlen von adidas ihre Kursziele, blieben aber deutlich über dem aktuellen Kursniveau. UBS-Experte Robert Krankowski verwies darauf, dass das Management den Start ins laufende Jahr in der Telefonkonferenz als gut bezeichnet habe. Adam Cochrane von Deutsche Bank Research attestierte adidas mit Blick auf die Gewinnaussichten eine attraktive Bewertung.
/bek/nas/men
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