Novartis erhält EU-Zulassung für Gentherapie Kymriah

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat für seine Gentherapie Kymriah die Zulassung von der Europäischen Kommission erhalten.
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Künftig darf die Therapie in der EU zur Behandlung zweier bestimmter Blutkrebsformen angewendet werden. Dabei handele es sich um die akute lymphoblastische Leukämie (ALL) bei Patienten bis 25 Jahren sowie das diffuse großzellige B-Zell-Lymphom (DLBCL) bei Erwachsenen, wie der Pharmakonzern Novartis am Montag mitteilte.
Kymriah, das in Zusammenarbeit mit der University of Pennsylvania (Penn) entwickelt wurde, ist eine sogenannte CAR-T-Zell-Therapie. Dabei werden die für die Immunabwehr zuständigen T-Zellen des Patienten verwendet, um den Krebs zu bekämpfen. Kymriah ist die erste T-Zelltherapie, die eine Zulassung in der EU für diese zwei Tumore erhalten hat. Die Schweizer wollen nun ihre Fertigungskapazitäten durch Vereinbarungen mit externen Partnern wie CELLforCURE in Frankreich erhöhen.
Die Zulassung in der EU kam nicht allzu überraschend, da der EU-Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) die Zulassung von Kymriah für die Behandlung dieser Blutkrebsarten bereits im Juni empfohlen hatte. Im vergangenen Jahr war Kymriah in den USA zugelassen worden./uh/rw/AWP/tav
BASEL (dpa-AFX)
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