DHL-Aktie gibt nach: Investitionen in zusätzliche US-Logistikkapazitäten für Rechenzentren

DHL baut im laufenden Jahr seine Logistikinfrastruktur für Betreiber von Rechenzentren in den USA aus.
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Wie der Bonner DAX-Konzern mitteilte, sollen bis Ende des Jahres dort zehn zusätzliche Lagerstandorte mit einer Gesamtkapazität von mehr als 650.000 Quadratmetern in Betrieb gehen. Damit soll das Wachstum großer Rechenzentrumsbetreiber unterstützt werden. Laut Mitteilung sollen sich die neuen Standorte speziell an Betreiber von sogenannten Hyperscale- und Colocation-Rechenzentren richten, die ihre Kapazitäten in rasanter Geschwindigkeit ausbauten und dafür besonders zuverlässige, sichere Lieferketten benötigten.
Angaben zum Investitionsvolumen macht das Unternehmen einem Sprecher zufolge nicht.
Die neuen DHL-Logistikzentren seien bei der DHL-Tochter DHL Supply Chain angesiedelt, aber eng mit dem Netzwerk der DHL-Tochter DHL Global Forwarding verzahnt, die Spezialtransporte für den schnellen und sicheren Transport empfindlicher IT-Hardware zur Verfügung stellt.
DHL baue die Lagerkapazitäten in einer Phase aus, in der Rechenzentrumsbetreiber mit engen Bauzeitplänen, komplexen Projektabläufen und global verzweigten Lieferketten arbeiten, die Produktionsstandorte in Asien mit Einsatzbereichen in Nordamerika, Europa und weiteren Regionen verbinden. Zusätzlich unterstütze DHL Supply Chain auch die Logistik großer Campus-Neubauten.
Der Ausbau in den USA sei erst der Anfang. In dieser Region, in der mehr als 40 Prozent der weltweit betriebenen Rechenzentren stehen, machen wir den ersten Schritt - weitere Investitionen in anderen Regionen sind bereits geplant", sagte Hendrik Venter, Chef von DHL Supply Chain.
Die DHL-Aktie verliert im XETRA-Handel zeitweise 3,11 Prozent auf 43,95 Euro.
DJG/uxd/kla
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