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29.05.2020 11:52

VW, BMW, Lufthansa & Co.: Jüngste Rally im Auto- und Tourismussektor vorbei

Gewinnmitnahmen: VW, BMW, Lufthansa & Co.: Jüngste Rally im Auto- und Tourismussektor vorbei | Nachricht | finanzen.net
Gewinnmitnahmen
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Bei den zuletzt stark gelaufenen Aktien aus den Automobil- sowie Reise- und Freizeitsektoren haben die Anleger vor dem verlängerten Pfingstwochenende Gewinne eingestrichen.
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Bereits am Vortag war den Sektorwerten etwas die Luft ausgegangen, nachdem diese noch bis zur Wochenmitte von Lockerungen in der Corona-Krise, Aufhebungen von Reisebeschränkungen und einer damit verbundenen Wirtschaftsbelebung profitiert hatten. An diesem Freitag waren Auto- und Reisewerte mit Abschlägen von jeweils mehr als zweieinhalb Prozent die schwächsten der Stoxx-600-Branchenübersicht.

Die Autoren des Bernecker-Börsenbriefes hatten am Vortag erst Autowerte als die "sicherste Konjunkturwette für die Deutschen" bezeichnet. Vor dem Wochenende nun waren die Papiere der Hersteller Daimler, Volkswagen und BMW mit Abschlägen von teils mehr als drei Prozent aber weit hinten im ebenfalls schwachen DAX zu finden. Volkswagen schiebt derweil seine Elektrooffensive in China mit milliardenschweren Investitionen an. Die Bernecker-Autoren sehen die Wolfsburger unter den deutschen Autobauern strategisch am klarsten positioniert.

Für die Titel des Zulieferers Continental ging es mit einem Abschlag von gut vier Prozent noch stärker abwärts, hier belastete zusätzlich eine Abstufung durch Morgan Stanley von "Overweight" auf "Equal-weight". Die Gewinnerwartungen für Autozulieferer im Jahr 2021 stabilisierten sich, schrieb Analystin Victoria Greer in einer am Freitag vorliegenden Branchenstudie. Nach der starken Rally sieht sie die Erholung aber schon großteils eingepreist. Das Restrukturierungspotenzial sei bei Continental zwar interessant, der Abstand zum Kursziel von weiterhin 95 Euro aber inzwischen zu gering für eine Kaufempfehlung. Die Conti-Aktie kostete am Freitagmorgen knapp 89 Euro.

Lufthansa sackten um mehr als sechseinhalb Prozent ab. Noch sind die Aktien im deutschen Leitindex enthalten. Doch angesichts der auch in diesem Jahr wieder sehr hohen Kursverluste dürften die Tage in Deutschlands erster Börsenliga bald gezählt sein. Für den Index-Experten Achim Matzke von der Commerzbank hat die Lufthansa den "Flug vom DAX zum MDAX gebucht". Die Lufthansa zählt zu den größten Verlierern der Corona-Krise.

Gewinne nahmen die Anleger auch bei den im SDAX notierten Sixt-Stämmen mit. Mit einem Minus von knapp sechs Prozent fanden sie sich weit hinten in dem Nebenwerteindex. Die Papiere des Autovermieters waren zuletzt ebenfalls großer Nutznießer der gelockerten Reisebeschränkungen. Auch die Insolvenz des US-Kontrahenten Hertz hatte Sixt in die Karten gespielt.

/ajx/tav/stk

FRANKFURT (dpa-AFX)

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