aktualisiert: 13.06.2022 22:01

Ukraine-Krieg im Ticker: DAX unter 13.500 Punkten -- Kräftige Verluste an US-Börsen -- Tesla-Aktiensplit angekündigt -- Valneva stellt Impfstoffprogramm in Frage -- BioNTech, Bitcoin, BASF im Fokus

Folgen
Erste russische McDonald's-Filiale öffnet unter neuem Besitzer. Google will Diskriminierungsklage von Frauen mit Millionenzahlung beilegen. Brenntag wird zuversichtlicher für das Gesamtjahr. Australischer Fonds muss Übernahmeangebot für Flughafen Wien vorlegen. Vonovia entwickelt mit VSK Software und Stadt Bochum digitale Bauantragsprüfung. US-Staatsanleihen: Elf-Jahreshoch für Zehnjahreszins.
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Marktentwicklung


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Inflationssorgen drückten auch am Montag die Stimmung in Frankfurt.

Der DAX startete 1,43 Prozent schwächer bei 13.564,47 Punkten in den Handel. Im weiteren Verlauf rutschte das Börsenbarometer tiefer in die Verlustzone und beendete den Handel schließlich mit einem deutlichen Abschlag von 2,43 Prozent bei 13.427,03 Punkten. Der TecDAX zeigte sich zur Eröffnung leichter und grub sich anschließend tiefer ins Minus. Letztlich notierte er bei 2.902,38 Zählern (-3,91%).

Die Mischung aus hohen Inflationsraten, der Furcht vor Zinserhöhungen sowie die damit zusammenhängenden Auswirkungen auf die Wirtschaft lastete auf dem Markt. Am Mittwoch wird der nächste Entscheid der US-Notenbank Fed erwartet, der wohl weitere geldpolitische Straffungen nach sich ziehen wird. Die Frage ist also nicht ob es zu einer weiteren Zinserhöhung kommt, sondern in welchem Tempo.

"Zinsen und Inflation bleiben die beiden Schreckgespenster für die Märkte", so der Portfolio-Manager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners laut der Deutschen Presse-Agentur. "Und die Sorgen, dass die hohe Inflation nicht nur zu einer Stagflation, sondern in Verbindung mit den steigenden Zinsen zu einer Rezession führt, werden immer größer."

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Anleger in Europa zeigten sich am Montag besorgt.

Der EURO STOXX 50 bewegte sich zum Ertönen der Startglocke tiefer und weitete seine Verlusten im verlauf aus. Bis zum Handelsende gab er um 2,69 Prozent auf 3.502,50 Einheiten nach.

Die negative Nachrichtenlage drückte auch die europäischen Börsen ins Minus. Rekord-Inflationsdaten aus den USA belasteten bereits vergangene Woche und sind nach wie vor spürbar. "Der Ausverkauf dürfte erst zu Ende sein, wenn auch ein Ende des Inflationsanstiegs erkennbar ist", so ein Händler gegenüber Dow Jones Newswires.

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Am US-Aktienmarkt ging es nach dem Wochenende weiter kräftig abwärts.

Der Dow Jones rutschte um 2,79 Prozent auf 30.518,06 Zähler ab. Für den NASDAQ Composite ging es daneben 4,68 Prozent auf 10.809,23 Zähler ins Minus.

Belastend wirkten zunehmende Zins- und Rezessionssorgen. Unter Druck geraten vor allem die Tech-Werte. Anleger befürchten, dass die Fed aufgrund der hohen Inflation zu noch deutlicheren Zinsschritten greifen könnte. Bisher gingen Marktteilnehmer davon aus, dass die US-Notenbank die Leitzinsen am Mittwoch um weitere 0,50 Prozentpunkte anhebt. Nun sei laut Volkswirt Michael Pearce von Capital Economics die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass die US-Notenbank die Zinsen um 0,75 Punkte anhebt.

"Die Marktteilnehmer bleiben weiterhin sehr nervös, weil sich neben der Inflationsdynamik zusätzlich ein Konsumrückgang abzeichnet. Das würde die Wirtschaft doppelt treffen und zu Konjunkturrückgängen führen", zitiert die Deutsche Presse-Agentur Andreas Lipkow von der comdirect. Daneben belastet das COVID-Thema in China.

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An den asiatischen Börsen wurden zum Wochenbeginn Minuszeichen beobachtet.

In Tokio notierte der japanische Leitindex Nikkei letztlich 3,01 Prozent tiefer bei 26.987,44 Punkten.

Für den Shanghai Composite ging es derweil 0,89 Prozent auf 3.255,55 Zähler hinunter. Der Hang Seng zeigte sich am Montag mit einem Minus von 3,39 Prozent bei 21.067,58 Einheiten.

Damit folgten die asiatischen Börsen den Vorgaben der Wall Street vom Freitag, die nach der Veröffentlichung hoher Inflationsdaten unter Druck stand. Die Blicke wanderten aber bereits in Richtung Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed, die am Mittwoch ansteht.

Für weitere Unsicherheiten sorgte außerdem die aktuelle Verschärfung der COVID-Maßnahmen in Peking und Shanghai, die nur kurz nach vorherigen Lockerungen der Lockdowns angeordnet wurden. Unter den erneuten Schließungen dürften vor allem die Lieferketten leiden.

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Commerzbank7,05
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